Anzeige


Mehr Sport

Nach erster Niederlage: HaSpo Bayreuth will zurück in die Erfolgsspur

Am Wochenende stehen für HaSpo Bayreuth zwei Auswärtsspiele an. Während die Damen in Ismaning ran müssen, wollen die Herren nach ihrer ersten Saisonniederlage in Rimpar wieder einen Erfolg feiern.

Die erste Niederlage für HaSpo

Im ersten Spiel nach der Winterpause haben die Bayernliga-Männer von HaSpo Bayreuth ihre erste Saisonniederlage kassiert. Durch das 19:23 beim VfL Günzburg haben die Bayreuther Handballer die Tabellenführung verloren. Nach der Hinrunde steht somit die TG Landshut (22:4) an der Spitze. Dahinter lauern gleichauf HaSpo Bayreuth und der VfL Günzburg (beide 20:6). 

Beim Tabellenvorletzten Rimpar

Zum Rückrundenauftakt steht für die Männer der Trainer Michael Werner und Marc Brückner eine vermeintlich leichte Aufgabe an. Am Samstag sind sie zu Gast beim Tabellenvorletzten SG DJK Rimpar II (4:22). Das Hinspiel gewann HaSpo mit  22:17. 

Seitdem haben die Würzburger Vorstädter nur einen mageren Sieg einfahren können – diesen allerdings sehr deutlich. Gegen Schlusslicht TuS Fürstenfeldbruck II siegte Rimpar mit 30:20. Gute Leistungen zeigte das Team aber auch gegen stärkere Mannschaften. Beim 25:25-Unentschieden gegen Drittligaabsteiger TV Erlangen-Bruck hielt Rimpar bis zum Ende mit.

Alle Punkte zuhause geholt

Auffällig ist, dass sie all ihre bisherigen vier Punkte in der eigenen Halle holten, denn auch das 24:24 gegen die TG Heidingsfeld erreichten sie zu Hause. Zudem mussten sie sich auch gegen den TSV Lohr (22:23) und letztes Wochenende gegen die DJK Waldbüttelbrunn (16:19) nur knapp geschlagen geben. In der Fremde hingegen blieben sie bisher gänzlich erfolglos.

Die Bayreuther wollen nun eine positive Reaktion auf den jüngsten Misserfolg zeigen wollen. „Wir waren natürlich nicht zufrieden mit dem Auftritt in Günzburg, aber Niederlagen gehören zum Sport dazu. Wir müssen nichts in Frage stellen, sondern uns einfach wieder auf unsere Stärken besinnen, die wir im letzten Spiel vernachlässigt haben.“, so Trainer Werner. 

Personell geschwächt

Personell ist HaSpo nicht komplett. Linksaußen Steffen Berghammer ist aus privaten Gründen nicht mit im Aufgebot und auch hinter den Einsätzen von Torhüter Nick Tornow und Rückraumspieler Stefan Wopperer steht noch ein Fragezeichen. Wieder mit an Bord ist dafür Spielmacher David Schreibelmayer, der gegen Günzburg fehlte und auch Linkshänder Tom Elschner ist nach längerer Verletzungspause wieder zurück auf dem Parkett.

Zudem können die Bayreuther seit dem letzten Spiel wieder auf die Dienste von David Klima zurückgreifen, der zuletzt aus studien- und ausbildungstechnischen Gründen ein halbes Jahr nicht in Bayreuth war und nun zurückgekehrt ist. 

Zweitligaspieler im Kader?

Angesichts der brenzligen Situation des Gastgebers, der im knallharten Abstiegskampf steckt, scheint es möglich, dass sie auch junge Spieler (U23) aus ihrem Zweitligateam zum Einsatz bringen, da sich die zweite Bundesliga aufgrund der derzeit stattfindenden Handball Europameisterschaft in Norwegen, Schweden und Österreich noch in der Spielpause befindet. 

HaSpo im Angriff. Foto: Heiko Kutzschmar

HaSpo-Damen möchten den ersten Auswärtssieg beim Tabellennachbarn

Zu einem Duell auf Augenhöhe, zumindest aus rein tabellarischer Sicht, kommt es beim Gastauftritt der Bayernliga-Damen von HaSpo Bayreuth (8.) beim TSV Ismaning (7.). Die Teams liegen nach Punkten (12:14) gleichauf. Anwurf am Samstag in der Ismaninger Schulsporthalle ist um 19:30 Uhr. 

Die in fremder Halle noch punktlosen Bayreutherinnen reisen mit nahezu komplettem Aufgebot in den Münchner Vorort. Lediglich Rückraumspielerin Antonia Wülfert wird krankheitsbedingt nicht mit dabei sein. Wie die HaSpo-Männer kassierte auch die Mannschaft von Trainer Udo Prediger zum Jahresauftakt eine Niederlage – mit 21:30 ebenfalls in Günzburg. 

Deutliche Heimniederlage

Der jetzige Hinrundenauftakt hält mit der nächsten Auswärtsaufgabe bei den spielstarken Ismaningerinnen wieder eine schwere Hürde bereit. Das Hinspiel am ersten Spieltag verlor HaSpo nach mäßiger Vorstellung in eigener Halle deutlich und verdient mit 16:24. Daher wäre ein Auswärtserfolg beim TSV Ismaning nicht nur der erste der Saison, sondern gleichzeitig auch ein gutes Zeichen in Bezug auf die Entwicklung der Mannschaft über die Saison gesehen.


Text: David Schreibelmayer