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Nach Wischkästla und a weng: Oberfränkisches Wort des Jahres gesucht

Pünktlich zum Internationalen Tag der Muttersprache am 21. Februar beginnt wieder die Suche nach dem oberfränkischen Wort des Jahres.

Dabei feiert die Suche ein kleines Jubiläum. In diesem Jahr findet der Wettbewerb bereits zum fünften Mal statt. Über 1.500 Einsendungen sind seit dem Start im Jahr 2015 bei der KulturServiceStelle des Bezirks Oberfranken eingegangen.

Die bisherigen Sieger:

  • Wischkästla (2015)
  • a weng weng (2016)
  • urigeln (2017)
  • derschwitzen (2018) 

Das Wort soll den Sprachschatz bereichern und das Gemeinte besonders treffend, originell oder präzise benennen. Gesucht werden aber auch oberfränkische Wörter, die einen bestimmten Ausdruck besser wiedergeben als die hochdeutsche Entsprechung oder die es im Hochdeutschen gar nicht gibt.

(Barbara Christoph, Leiterin KulturServiceStelle des Bezirks)

Bezirkstagspräsident Henry Schramm schlägt auch gleich selbst ein typisch oberfränkisches Wort vor:

Bei uns zuhause im Frankenwald haben wir immer gesagt, man lässt etwas ‚aufleuna‘, wenn wir etwas aufgetaut haben. Ein Wort, dass heute nur noch wenige Menschen kennen. Wenn ich das ab und zu daheim verwende, dann muss meine Frau immer schmunzeln.

(Henry Schramm, Bezirkstagspräsident)

Wer einen Vorschlag für das Oberfränkische Wort des Jahres 2019 machen möchte, kann sein Lieblingswort auf der Homepage des Bezirks Oberfranken unter www.bezirk-oberfranken.de/owdj eingeben oder per Mail an kulturservicestelle@bezirk-oberfranken.de schicken.

Aus allen Einsendungen kürt eine Jury den Sieger. Die Verkündung des Oberfränkischen Wort des Jahres 2019 findet am 29. September im Oberfränkischen Bauernhofmuseum Kleinlosnitz statt.