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17-facher versuchter Mord: Urteil nach Verfolgungsfahrt von der A9 nach Bayreuth
Nach einer gefährlichen Fluchtfahrt im Juni 2024 von der A9 nach Bayreuth ist ein 21-Jähriger am Landgericht Bayreuth zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden.
Knapp zwei Jahre nachdem ein Autofahrer auf der Kreuzung Nordring/Kulmbacher Straße in einen Polizeiwagen raste, hat das Landgericht Bayreuth den heute 21-Jährigen verurteilt. Er erhielt eine Jugendstrafe von vier Jahren und drei Monaten.
„Pures Glück“ verhinderte Todesopfer
Die Jugendkammer sprach ihn unter anderem des 17-fachen versuchten Mordes sowie weiterer Delikte wie gefährlicher Körperverletzung und verbotenem Kraftfahrzeugrennen schuldig.
Zusätzlich darf dem Mann für fünf Jahre keine neue Fahrerlaubnis erteilt werden.
Nach Überzeugung des Gerichts nahm der Angeklagte auf seiner Flucht vor der Polizei den Tod mehrerer Menschen billigend in Kauf. Rettungskräfte hätten sich während der Fahrt durch eine Rettungsgasse auf der A9 nur noch durch einen Sprung zur Seite retten können, heißt es in der Urteilsbegründung. Nur „pures Glück“ habe verhindert, dass Menschen ums Leben kamen.
Auch bei der anschließenden Flucht über Autobahnen und Bundesstraßen setzte sich die riskante Fahrweise fort. Am Ende kam es in Bayreuth an der Kreuzung Nordring/Kulmbacher Straße zum Zusammenstoß mit einem Polizeifahrzeug.
Bei der Kollision wurden der Fahrer sowie zwei Polizeibeamte verletzt. Der Polizist am Steuer wurde schwer verletzt, auch seine Kollegin auf dem Beifahrersitz wurde verletzt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.












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