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Kerwa

75. Bamberger Sandkerwa begeistert mit großem Finale

Die 75. Sandkerwa in Bamberg ging am Montagabend (25. August 2025) mit einem spektakulären Feuerwerk auf der Regnitz zu Ende. Das traditionsreiche Volksfest verbindet seit Jahrhunderten fränkisches Brauchtum mit moderner Festkultur.

Vom Boot aus wurden die Feuerwerke vor der berühmten Unteren Brücke abgeschossen und von Tausenden Feiernden der 75. Sandkerwa bestaunt. © NEWS5 | Ferdinand Merzbach
Vom Boot aus wurden die Feuerwerke vor der berühmten Unteren Brücke abgeschossen und von Tausenden Feiernden der 75. Sandkerwa bestaunt. © NEWS5 | Ferdinand Merzbach
Vom Boot aus wurden die Feuerwerke vor der berühmten Unteren Brücke abgeschossen und von Tausenden Feiernden der 75. Sandkerwa bestaunt. © NEWS5 | Ferdinand Merzbach
Vom Boot aus wurden die Feuerwerke vor der berühmten Unteren Brücke abgeschossen und von Tausenden Feiernden der 75. Sandkerwa bestaunt. © NEWS5 | Ferdinand Merzbach
Vom Boot aus wurden die Feuerwerke vor der berühmten Unteren Brücke abgeschossen und von Tausenden Feiernden der 75. Sandkerwa bestaunt. © NEWS5 | Ferdinand Merzbach
Vom Boot aus wurden die Feuerwerke vor der berühmten Unteren Brücke abgeschossen und von Tausenden Feiernden der 75. Sandkerwa bestaunt. © NEWS5 | Ferdinand Merzbach
Vom Boot aus wurden die Feuerwerke vor der berühmten Unteren Brücke abgeschossen und von Tausenden Feiernden der 75. Sandkerwa bestaunt. © NEWS5 | Ferdinand Merzbach
Vom Boot aus wurden die Feuerwerke vor der berühmten Unteren Brücke abgeschossen und von Tausenden Feiernden der 75. Sandkerwa bestaunt. © NEWS5 | Ferdinand Merzbach
Vom Boot aus wurden die Feuerwerke vor der berühmten Unteren Brücke abgeschossen und von Tausenden Feiernden der 75. Sandkerwa bestaunt. © NEWS5 | Ferdinand Merzbach
Vom Boot aus wurden die Feuerwerke vor der berühmten Unteren Brücke abgeschossen und von Tausenden Feiernden der 75. Sandkerwa bestaunt. © NEWS5 | Ferdinand Merzbach
Vom Boot aus wurden die Feuerwerke vor der berühmten Unteren Brücke abgeschossen und von Tausenden Feiernden der 75. Sandkerwa bestaunt. © NEWS5 | Ferdinand Merzbach
Vom Boot aus wurden die Feuerwerke vor der berühmten Unteren Brücke abgeschossen und von Tausenden Feiernden der 75. Sandkerwa bestaunt. © NEWS5 | Ferdinand Merzbach
Vom Boot aus wurden die Feuerwerke vor der berühmten Unteren Brücke abgeschossen und von Tausenden Feiernden der 75. Sandkerwa bestaunt. © NEWS5 | Ferdinand Merzbach
Vom Boot aus wurden die Feuerwerke vor der berühmten Unteren Brücke abgeschossen und von Tausenden Feiernden der 75. Sandkerwa bestaunt. © NEWS5 | Ferdinand Merzbach
Vom Boot aus wurden die Feuerwerke vor der berühmten Unteren Brücke abgeschossen und von Tausenden Feiernden der 75. Sandkerwa bestaunt. © NEWS5 | Ferdinand Merzbach
Vom Boot aus wurden die Feuerwerke vor der berühmten Unteren Brücke abgeschossen und von Tausenden Feiernden der 75. Sandkerwa bestaunt. © NEWS5 | Ferdinand Merzbach
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Die Sandkerwa ist weit mehr als ein fränkisches Volksfest. Ursprünglich als religiöse Kirchweih zur Weihe der St.-Elisabeth-Kirche im Sandviertel gefeiert, entwickelte sich die Sandkerwa im Laufe der Jahrhunderte zu einem kulturellen Highlight. Schon im 16. Jahrhundert lassen sich Kirchweihfeiern in Bamberg urkundlich nachweisen.

Im modernen Gewand wurde die Sandkerwa 1951 vom Bürgerverein IV. Distrikt wiederbelebt. Ziel war es damals, das historische Sandgebiet zu stärken und die Nachbarschaft zu beleben. Heute zieht das Fest rund 200.000 Gäste jährlich an und unterstützt mit seinen Einnahmen den Erhalt des traditionsreichen Viertels.

Vom Kirchweihbaum zum Volksfestmagneten

In den frühen Jahren der „neuen“ Sandkerwa standen kirchliche Elemente im Mittelpunkt: Gottesdienste, das Aufstellen des Kirchweihbaums und der traditionelle Hahnenschlag.

Inzwischen hat sich das Fest zu einem überregionalen Publikumsmagneten entwickelt, bei dem Brauchtum, Musik, Kulinarik und Geselligkeit Hand in Hand gehen.

Warum heißt es „Sandkerwa“?

Der Name „Sandkerwa“ setzt sich aus zwei Teilen zusammen: „Sand“ steht für das historische Viertel rund um die obere und untere Sandstraße, wo das Fest gefeiert wird. Anlass ist die Weihe der im Sand gelegenen St.-Elisabeth-Kirche, einer der kleinsten Kirchen Bambergs.

„Kerwa“ bedeutet im Fränkischen Kirchweih – also das Fest zur Erinnerung an eine Kirchenweihe. So verweist der Name direkt auf die St.-Elisabeth-Kirche im Herzen des Viertels und ihre jahrhundertealte Tradition.

Ein Stück gelebte Bamberger Identität

Die Sandkerwa ist tief mit der Geschichte und Kultur Bambergs verwurzelt. Sie vereint Tradition und Lebensfreude, religiösen Ursprung und moderne Festkultur. Mit ihrem besonderen Flair in den engen Gassen des Sandgebiets bleibt sie für Einheimische wie Gäste ein unverzichtbarer Höhepunkt im Bamberger Veranstaltungskalender.