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Tragödie auf der A 73: Frau stirbt nach Sturz von Brücke bei Forchheim
Ein schwerer Vorfall erschütterte am Donnerstagvormittag den Pendlerverkehr auf der Autobahn Richtung Nürnberg. Nach einem Sturz von einer Brücke kam für eine 45-Jährige jede Hilfe zu spät, während die Polizei nun die Hintergründe der Tragödie untersucht.
Schreckmoment am Vormittag
Eine 45-jährige Frau stürzte gegen 10.30 Uhr heute morgen von einer Autobahnbrücke direkt auf die Fahrbahn in Richtung Nürnberg. Ein herannahender Pkw mit Bremer Kennzeichen konnte trotz sofortiger Reaktion nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste die Frau.
Kettenreaktion im nachfolgenden Verkehr
Der plötzliche Vorfall löste auf der vielbefahrenen Strecke eine gefährliche Kettenreaktion aus. Hinter dem ersten Wagen mussten weitere Fahrzeuge so stark abbremsen, dass es zu einem Folgeunfall kam. Insgesamt waren drei Fahrzeuge in das Geschehen verwickelt, was die Situation vor Ort für die Rettungskräfte zusätzlich verkomplizierte.
Notarzt kann nur noch den Tod feststellen
Trotz des schnellen Eintreffens der Rettungskräfte gab es für die Frau keine Rettung mehr. Ein Notarzt konnte vor Ort nur noch den Tod der 45-Jährigen feststellen. Die Insassen der beteiligten Fahrzeuge hatten unterdessen Glück im Unglück: Sie blieben nach aktuellen Erkenntnissen der Polizei körperlich unverletzt.
Ermittlungen der Kriminalpolizei laufen
Warum die Frau von der Brücke stürzte, ist derzeit Gegenstand intensiver Untersuchungen. Die Verkehrspolizei Bamberg wird dabei von der Kriminalpolizei unterstützt.
Staatsanwaltschaft schaltet Gutachter ein
Um den exakten Hergang auf der Autobahn zu rekonstruieren, kam eine Vertreterin der Staatsanwaltschaft Bamberg direkt an die Unfallstelle. Sie ordnete die Hinzuziehung eines Unfallsachverständigen an. Dieser soll nun klären, wie genau es zu dem Zusammenstoß und dem anschließenden Folgeunfall kommen konnte.
Krisenintervention für Beteiligte vor Ort
Da solche Ereignisse für alle Beteiligten und Zeugen extrem belastend sind, blieb es nicht nur bei der medizinischen Hilfe. Ein Kriseninterventionsteam übernahm vor Ort die psychosoziale Versorgung der Unfallbeteiligten. Der entstandene Sachschaden an den drei beteiligten Pkw wird von der Polizei vorerst auf rund 15.000 Euro geschätzt.
Stundenlange Vollsperrung der A 73
Für die Bergungsarbeiten und die Unfallaufnahme mussten die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr die Autobahn über einen längeren Zeitraum komplett abriegeln. Die Vollsperrung dauerte bis etwa 16:00 Uhr an, was zu erheblichen Rückstaus im Raum Forchheim führte. Erst am späten Nachmittag konnte die Fahrbahn wieder für den Verkehr freigegeben werden.
FAQ
Wie lange war die A 73 gesperrt?
Die Autobahn war aufgrund der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten für mehrere Stunden voll gesperrt, die Freigabe erfolgte gegen 16:00 Uhr.
Gab es bei den beteiligten Autofahrern Verletzte?
Nein, laut Polizeibericht blieben die Insassen der weiteren involvierten Fahrzeuge bei dem Vorfall und dem Folgeunfall unverletzt.
Wer leitet die Untersuchungen zum Vorfall?
Die Verkehrspolizei Bamberg führt die Ermittlungen mit Unterstützung der Kriminalpolizei und eines Unfallsachverständigen im Auftrag der Staatsanwaltschaft.
Haben Sie depressive Störungen oder Suizidgedanken? Dann kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222. Hilfe ist verfügbar.












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