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Eisregen

Eisregen-Chaos auf der A9 bei Bayreuth: Massenkarambolage und Millionenschaden

Nachdem der Montagnachmittag in und um Bayreuth was die Straßenverhältnisse angeht viel weniger dramatisch war, als erwartet, sorgte das Blitzeis am Abend für heftige Unfälle. Eine Massenkarambolage bei Bayreuth auf der Autobahn mit 39 beteiligten Fahrzeugen hielt die Rettungskräfte in Atem. 

Ein plötzlich einsetzender Eisregen hat die A9 zwischen Trockau und Bindlach in eine gefährliche Rutschbahn verwandelt. Das Ergebnis: Eine Unfallserie mit dramatischen Folgen, gesperrte Fahrbahnen und ein Blechschaden, der ordentlich ins Geld geht.

Neun Unfälle, 39 Fahrzeuge: Die Bilanz der Nacht

Zwischen 18:45 Uhr und 23:15 Uhr ging auf dem Autobahnabschnitt rund um Bayreuth fast nichts mehr. Die spiegelglatte Fahrbahn überraschte viele Autofahrer offenbar. Laut der Verkehrspolizei Bayreuth krachte es insgesamt neunmal. Besonders heftig: In die Unfälle waren insgesamt 39 Fahrzeuge verwickelt.

Die Retter hatten alle Hände voll zu tun. Insgesamt wurden zehn Personen verletzt, einige davon leider sogar schwerst verletzt. In Fahrtrichtung Berlin kam es kurz vor der Ausfahrt Bayreuth-Süd zu einem besonders schweren Auffahrunfall mit mehreren Lkw und Autos. Die Feuerwehr musste schweres Gerät auffahren, um eine eingeklemmte Person aus ihrem Wrack zu befreien.

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A9 stundenlang voll gesperrt

Wer am Montagabend Richtung Berlin unterwegs war, brauchte viel Geduld. Die Autobahn musste für mehrere Stunden komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde zeitweise an der Anschlussstelle Bayreuth-Süd ausgeleitet. Erst als die Streufahrzeuge der Autobahnmeisterei die Eisschicht unter Kontrolle brachten, entspannte sich die Lage langsam.

Sachschaden in Millionenhöhe

Auch finanziell ist der Abend ein Desaster: Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf mindestens eine Million Euro.

Großeinsatz für Feuerwehr und THW

Rund 60 Einsatzkräfte der Bayreuther Feuerwehrabteilungen (u.a. Ständige Wache, Innere Stadt, Aichig) waren zusammen mit den Feuerwehren aus Bindlach, Trockau, Weidenberg und dem THW vor Ort. Neben der Personenrettung mussten sie die Unfallstellen ausleuchten, den Verkehr absichern und ausgelaufene Betriebsstoffe binden.

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Gegen 23:00 Uhr konnten die meisten Feuerwehrleute abrücken, doch die Bergungs- und Reinigungsarbeiten zogen sich bis tief in die Nacht hinein.