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Acht Millionen Euro Förderung: GEWOG schafft 32 neue Wohnungen in Bayreuth
Die GEWOG Bayreuth erhält acht Millionen Euro vom Freistaat Bayern für 32 mietpreisgünstige Wohnungen in der Unteren Rotmainaue. Die Förderung senkt die Mieten deutlich und ermöglicht den Baustart noch in diesem Jahr.
Förderzusage vom Freistaat Bayern
Die GEWOG Bayreuth erhält für ihr Neubauprojekt Untere Rotmainaue 6 und 8 eine Förderung aus dem Sonderprogramm des Freistaat Bayern für mietpreisgünstigen Wohnungsbau. Die Förderzusage wurde am 25. Februar 2026 bei einem Vor-Ort-Termin durch Ministerpräsident Markus Söder überreicht.
Nach Angaben der Staatsregierung fließen rund acht Millionen Euro in den neuen Bauabschnitt. Ziel ist es, bezahlbaren Wohnraum zu sichern und die Mietbelastung spürbar zu reduzieren.
32 neue Wohnungen in der Unteren Rotmainaue
Mit der Förderung können im Wohngebiet Untere Rotmainaue 32 weitere Wohnungen mit rund 2.080 Quadratmetern Wohnfläche entstehen. Ohne staatliche Unterstützung wäre das Vorhaben nach Angaben der GEWOG unter den aktuellen Bau- und Finanzierungsbedingungen nicht realisierbar gewesen.
Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft verwaltet rund 3.900 Wohnungen und ist damit größte Vermieterin in Bayreuth. Angesichts eines weiterhin angespannten Mietmarktes gilt das Projekt als wichtiger Beitrag zur Entlastung.
Deutlich reduzierte Mieten durch EOF-Förderung
Ohne Förderung läge die notwendige Miete bei mindestens 15 Euro pro Quadratmeter. Durch die einkommensorientierte Förderung (EOF) kann eine Erstvermietungsmiete von 11,50 Euro pro Quadratmeter angeboten werden.
Für Haushalte mit geringem oder mittlerem Einkommen reduziert sich die Nettokaltmiete je nach Einkommensstufe auf 7,00 Euro (Stufe I), 8,00 Euro (Stufe II) beziehungsweise 9,00 Euro (Stufe III) pro Quadratmeter. Vorgesehen sind 24 Wohnungen für Einkommensstufe I sowie jeweils vier Einheiten für die Stufen II und III.
Nachhaltiges Quartierskonzept
Das Gesamtprojekt „Untere Rotmainaue 2.0 – Grünes Wohnen in der Flussaue“ umfasst insgesamt 105 Wohneinheiten, die in mehreren Bauabschnitten realisiert werden. Die Gebäude entstehen in Massivbauweise, erfüllen den Energieeffizienzstandard 40 und werden über eine eigene Nahwärmeversorgung auf Biomassebasis beheizt.
Barrierefreiheit, ökologische Ansätze, Mietergärten sowie großzügige Freiräume sind zentrale Bestandteile des Konzepts.
Baustart noch 2026 geplant
Dank der Förderzusage soll noch in diesem Jahr mit dem Bau begonnen werden. Ab 2028 sollen die 32 neuen Wohnungen zur Verfügung stehen.











Wie die Figur am Ende genau aussehen wird, ist noch offen. Dieser Entwurf wurde mithilfe von KI erstellt.
Elisabeth Selbert als Handpuppe. | ©Franziska Fröhlich