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Alarm nach Baggerarbeiten in der Bamberger Wörthstraße
Bei Bauarbeiten auf dem Gelände der Generalstaatsanwaltschaft kam es am Dienstag zu einem gefährlichen Zwischenfall. Ein Bagger hat bei Arbeiten ein Glasgefäß gestört, in dem offenbar giftige Chemikalien gelagert waren.
Einsatz wegen beschädigter Phiolen mit Chlorsulfonsäure
Arbeiter stießen auf mehrere vergrabene Phiolen mit chemischen Substanzen, eine davon zerbrach. Die Polizei sperrte den Bereich weiträumig ab und warnte Anwohner weiterhin vor möglichen Gefahren.
Polizei gibt Entwarnung
Um 13:44 Uhr gibt die Polizei Entwarnung. Die Phiolen sind mittlerweile durch eine Fachfirma geborgen worden. Das Umweltamt sperrt die nähere Umgebung und sondiert den Bereich in den kommenden Tagen weiter. Eine Gefahr für die Öffentlichkeit bestehe nicht, so die Polizei.
Phiolen beschädigt: Beißender Geruch in der Wörthstraße
Wie die Polizeiinspektion Bamberg-Stadt mitteilte, handelte es sich bei den betroffenen Phiolen um Behälter mit Chlorsulfonsäure, einem stark reizenden Stoff. Beim Zerbrechen einer Philiole trat ein beißender Geruch aus, der die sofortige Alarmierung der Einsatzkräfte zur Folge hatte.
Gelände bekannt für Munitionsaltlasten
Das Gelände der Generalstaatsanwaltschaft gilt als belastet durch historische Munitionsreste. Experten vermuten, dass die Phiolen bereits seit längerer Zeit vergraben waren. Eine Fachfirma für Munitions- und Chemikalienentsorgung wurde umgehend hinzugezogen, um die restlichen unbeschädigten Phiolen sicher zu bergen.
Polizei und Rettungsdienste im Großeinsatz
Die Polizei sperrte die Wörthstraße großräumig ab, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Neben der Polizei sind auch Rettungsdienste, das Umweltamt der Stadt Bamberg und die ständige Wache mit starken Kräften vor Ort. Die Einsatzkräfte sorgen dafür, dass der chemische Stoff fachgerecht entsorgt wird.
Anwohnerwarnung: Fenster geschlossen halten und Gebäude meiden
Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass Anwohner weiterhin Vorsichtsmaßnahmen einhalten sollen:
- Fenster und Türen geschlossen halten
- Offenes Feuer vermeiden
- Gebäude nicht verlassen
Die Sicherheitsmaßnahmen bleiben solange bestehen, bis alle gefährlichen Substanzen geborgen und neutralisiert sind.
Sicherung und Bergung laufen
Die Fachfirma für Chemikalienentsorgung arbeitet derzeit daran, die verbliebenen Phiolen aus dem Erdloch zu bergen. Erst nach Abschluss der Arbeiten wird die Absperrung aufgehoben. Die Polizei betont, dass die Situation unter Kontrolle sei, und dass keine akute Gefahr für die Bevölkerung bestehe, solange die Hinweise befolgt werden.











Ofen-Opel aus Bayreuth. © Michael Christensen
Polizeikontrolle Symbolbild: canva