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Ammoniak-Austritt in Kemnather Großbetrieb: Halle nach wie vor gesperrt
In einem Kemnather Großbetrieb ist am Mittwoch Ammoniak ausgetreten. 14 Menschen wurden leicht verletzt, die Feuerwehr ist mit einem Großaufgebot im Einsatz.
In einem fleischverarbeitenden Großbetrieb in Kemnath hat es am Mittwochmittag, den 27. August 2025, einen schweren Betriebsunfall gegeben. Gegen 13:40 Uhr trat aus einer Gasleitung Ammoniak aus.
Techniker erleidet Verätzungen
Zunächst versuchten Werkstechniker den Schaden selbst zu beheben. Dabei löste sich schlagartig eine Verschraubung, wodurch die Austrittsmenge deutlich zunahm. Einer der Techniker erlitt leichte Verätzungen, sein Kollege blieb dank einer Atemschutzmaske unverletzt. Die Firma alarmierte Polizei und Rettungskräfte.
Spezialfirma mit langem Anfahrtsweg
Das Leck könne nur eine Spezialfirma der „Wacker“ in Burghausen reparieren, so der Polizeibericht. Die Fachleute hatten einen langen Anfahrtsweg aus Oberbayern vor sich und kamen erst in den Abendstunden in Kemnath an.
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14 Personen verletzt
Insgesamt 14 Personen zogen sich durch den Ammoniakaustritt leichte Verletzungen zu, vier von ihnen brachten Rettungskräfte in ein Krankenhaus. Da auch Besucher angrenzender Einkaufsmärkte über gesundheitliche Beeinträchtigungen klagten, sperrten die Einsatzkräfte die Zufahrten zu den Märkten.
Einsatz dauerte bis in den Donnerstag an
Im Einsatz waren rund 130 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren, 50 Helfer des Bayerischen Roten Kreuzes, drei Notärzte sowie sechs Polizeibeamte. 168 Beschäftigte des Betriebs mussten das Gebäude verlassen. Die Feuerwehren waren bis etwa 7 Uhr am Donnerstagmorgen vor Ort.
Am Donnerstag ist die Halle, in welcher der Gasaustritt stattfand, noch gesperrt. Eine Spezialfirma führt noch Messungen durch. Wenn die Messung unauffällig verlaufen, wird die Anlage wieder freigegeben.
Für die Anwohner bestand keine Gefahr, so die Einsatzleitung. Die Feuerwehr führte kontinuierliche Gasmessungen durch. Angaben zur Höhe des Sachschadens liegen noch nicht vor.











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