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Arbeiten in der Sonne: IG BAU gibt Beschäftigten in Bayreuth klare Hitzetipps
Die IG BAU Oberfranken erinnert Beschäftigte in Bayreuth an die WSS-Regel: Wasser, Sonnencreme und Schatten. Angesichts sommerlicher Hitze fordert die Gewerkschaft mehr Schutz vor UV-Strahlung und ausreichend Getränke am Arbeitsplatz
Sonnenschutz ist mehr als nur eine Empfehlung
Ob auf dem Bau, im Straßenbau, in der Landwirtschaft oder im Garten- und Landschaftsbau: Wer täglich draußen arbeitet, ist der Sonne oft über Stunden ausgesetzt. Die IG BAU Oberfranken weist darauf hin, dass ein konsequenter UV-Schutz entscheidend sei, um langfristige Gesundheitsschäden zu vermeiden.
„Eincremen, eincremen, eincremen. Wenn die Sonne kräftig scheint, heißt das: Lichtschutzfaktor 50. Und alle zwei Stunden nachcremen. Denn intensiver UV-Schutz ist das A und O gegen Hautkrebs“, rät Uwe Behrendt.
Haut schützen statt Sonne tanken
Nach Angaben der Gewerkschaft sollte möglichst viel Haut durch Kleidung bedeckt werden. Gerade bei körperlicher Arbeit in der Sonne sei luftige, aber schützende Kleidung wichtig.
„Oben ohne ist bei der Arbeit unter praller Sonne alles andere als sexy. Im Gegenteil: Möglichst viel vom Körper sollte mit Stoff bedeckt sein“, macht Uwe Behrendt deutlich.
Auch ein luftdurchlässiger Bauhelm mit Nackenschutz gehöre im Sommer zur empfohlenen Schutzausrüstung. Für entsprechende Schutzmaßnahmen seien die Arbeitgeber verantwortlich.
Genug trinken gehört zum Arbeitsschutz
Ein weiterer Schwerpunkt der IG BAU ist die ausreichende Versorgung mit Getränken. Besonders bei körperlich anstrengender Arbeit im Freien könne der Flüssigkeitsbedarf deutlich steigen.
„Auch das Durstlöschen bei Sommerhitze ist Sache des Chefs“, sagt Uwe Behrendt.
Die Gewerkschaft fordert Arbeitgeber dazu auf, Beschäftigten ausreichend Getränke bereitzustellen. Bei schwerer Arbeit in großer Hitze empfiehlt die IG BAU, täglich drei bis fünf Liter zu trinken.
„Es gilt die Faustregel: alle 15 bis 20 Minuten ein volles Wasserglas. Ideal sind Wasser und kalte Tees“, so Behrendt.
Die WSS-Regel für heiße Tage
Neben Sonnenschutz und ausreichend Flüssigkeit seien regelmäßige Pausen im Schatten wichtig. Als Beispiele nennt die Gewerkschaft schattige Bereiche oder Sonnensegel auf Baustellen und Arbeitsflächen.
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Zudem empfiehlt die IG BAU, Arbeitszeiten wenn möglich stärker in die frühen Morgenstunden oder den Abend zu verlegen. Die zentrale Empfehlung fasst die Gewerkschaft in einer einfachen Regel zusammen: WSS – Wasser, Sonnencreme und Schatten.
Regelmäßiger Hautkrebs-Check empfohlen
Wer dauerhaft im Freien arbeitet, sollte laut IG BAU auch an die langfristige Gesundheitsvorsorge denken. Die Gewerkschaft empfiehlt Beschäftigten, die regelmäßig der Sonne ausgesetzt sind, einmal pro Jahr einen Hautkrebs-Check beim Hautarzt durchführen zu lassen.
FAQ
Was bedeutet die WSS-Regel?
WSS steht für Wasser, Sonnencreme und Schatten – die drei wichtigsten Maßnahmen zum Schutz bei Arbeiten unter freiem Himmel.
Wie oft sollte Sonnencreme aufgetragen werden?
Die IG BAU empfiehlt bei starker Sonneneinstrahlung Lichtschutzfaktor 50 und ein Nachcremen etwa alle zwei Stunden.
Wie viel sollten Beschäftigte bei großer Hitze trinken?
Bei schwerer körperlicher Arbeit empfiehlt die Gewerkschaft je nach Belastung drei bis fünf Liter Flüssigkeit pro Tag, vorzugsweise Wasser oder kalte Tees.












Schlägerei Angriff Symbolbild @bt-Redaktion erstellt mit KI
Symbolbild: Fahrradschloss /gestohlenes Fahrrad ©Pixabay