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Ausgebrochene Kühe sorgen für nächtlichen Großeinsatz in Münchberg
Ausgebrochene Kühe haben in der Nacht zum Dienstag Polizei, Feuerwehr und weitere Helfer im Münchberger Ortsteil Plösen beschäftigt. Eine Kreisstraße musste zeitweise gesperrt werden. Der Einsatz zog sich bis in die Vormittagsstunden.
Kühe entlaufen aus Stall im Ortsteil Plösen
Mehrere Kühe sind in der Nacht zum Dienstag aus einem Stall im Münchberger Ortsteil Plösen ausgebrochen. Gegen 4:40 Uhr ging bei der Polizei die Meldung über die entlaufenen Tiere ein. Umgehend machten sich Polizeistreifen auf den Weg zum Einsatzort, auch die Feuerwehr wurde zur Unterstützung hinzugezogen.
Zusammenstoß bleibt ohne Schaden
Eine der Kühe konnte schnell wieder eingefangen und angebunden werden. Eine weitere befand sich jedoch auf der Kreisstraße zwischen Plösen und Stammbach. Dort kam es zu einem Zusammenstoß mit einem Auto. Nach Angaben der Fahrerin entstand dabei glücklicherweise kein Schaden am Fahrzeug, verletzt wurde niemand.
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Straße gesperrt – Jäger unterstützt mit Betäubungspfeilen
Um eine Gefährdung weiterer Verkehrsteilnehmer zu verhindern, sperrten die Einsatzkräfte die Kreisstraße vorübergehend. Ein hinzugezogener Jäger setzte Betäubungspfeile ein, um das auf der Fahrbahn stehende Tier zu sedieren. Anschließend konnte der Landwirt die Kuh verladen und zurück in den Stall bringen. Dort verendete das Tier jedoch später offenbar infolge der starken Aufregung in Verbindung mit der Betäubung.
Weitere Tiere auf Wiese eingefangen
Zwei weitere Kühe wurden auf einer nahegelegenen Wiese entdeckt. Eine von ihnen wurde ebenfalls betäubt. Als sich diese hinlegte, folgte die zweite Kuh, sodass der Landwirt beide Tiere mit einem Strick sichern und zurückbringen konnte.
Einsatz endet am Vormittag
Gegen 10:30 Uhr waren alle Tiere wieder im Stall. Die Straßensperrung wurde aufgehoben und die Gefahr für den Verkehr war gebannt. Polizei und Feuerwehr beendeten daraufhin ihren Einsatz.











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Winteransicht der Therme Obernsees ©Therme Obernsees