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Neuer Standort für Autobahn-Außenstelle Bayreuth: Stefan Arneth offiziell als Leiter eingeführt
Die Autobahn GmbH des Bundes hat in Bayreuth ein neues Kapitel aufgeschlagen: Die Außenstelle der Niederlassung Nordbayern ist offiziell in ihr neues Gebäude in der Spitzwegstraße gezogen. Gleichzeitig wurde Stefan Arneth feierlich als neuer Leiter der Außenstelle eingeführt.
Der Schritt ist mehr als nur ein Umzug. Für die Infrastruktur in Oberfranken und der Oberpfalz bedeutet er auch organisatorische Kontinuität und einen Generationswechsel an der Spitze.
Neue Arbeitsplätze für eine zentrale Infrastrukturbehörde
Mit dem neuen Sitz will die Autobahn GmbH modernere Arbeitsbedingungen für ihre Beschäftigten schaffen.
Zur offiziellen Einweihung reiste auch Jeannette von Ratibor, Geschäftsführerin Finanzen und IT der Autobahn GmbH, aus Berlin nach Bayreuth. Sie betonte die Bedeutung der Investition:
„Mit dem neuen Gebäude schaffen wir für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Außenstelle Bayreuth moderne Arbeitsplätze.“
Zugleich nutzte sie die Gelegenheit, dem neuen Leiter zu gratulieren. Mit Arneth übernehme eine erfahrene Führungskraft die Verantwortung für einen besonders wichtigen Autobahnabschnitt in Nordbayern.
Außenstelle mit Verantwortung für 450 Kilometer Autobahn
Die Bayreuther Außenstelle gehört zur Niederlassung Nordbayern, einer der größten öffentlichen Auftraggeber im regionalen Baugewerbe.
Von hier aus wird ein rund 450 Kilometer langes Autobahnnetz betreut. Dazu zählen Abschnitte der:
- A9
- A70
- A71
- A73
- A93
- sowie ein Teilstück der A72 in Sachsen.
Damit liegt ein Großteil der zentralen Verkehrsachsen Oberfrankens und der Oberpfalz in der Verantwortung der Bayreuther Behörde.
Großprojekte prägen die Arbeit
Die Außenstelle ist derzeit an mehreren großen Infrastrukturprojekten beteiligt, die für Pendler und Wirtschaft gleichermaßen wichtig sind.
Solche Vorhaben sorgen regelmäßig für Aufmerksamkeit – und nicht selten auch für Diskussionen über Bauzeiten, Kosten und Verkehrseinschränkungen.
Ein Jahrzehnt geprägt: Vorgänger Thomas Pfeifer
Der bisherige Leiter der Außenstelle, Thomas Pfeifer, hatte den Posten rund zehn Jahre lang inne. Anfang 2025 wechselte er an die Spitze der Niederlassung Nordbayern und wurde deren Direktor.
Während seiner Zeit in Bayreuth wurden mehrere bedeutende Projekte angestoßen oder umgesetzt, darunter:
- der Ausbau des Autobahnkreuzes Nürnberg-Ost
- der Neubau der Hochbrücke Bayreuth
- der Ersatzneubau von sechs Bauwerken bei Scheßlitz.
Damit hat Pfeifer die Infrastrukturentwicklung in der Region über Jahre hinweg maßgeblich geprägt.
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Stefan Arneth: Ein erfahrener Infrastrukturmanager
Mit Stefan Arneth übernimmt nun ein Fachmann aus der Region die Leitung. Der aus Hummeltal stammende Bauingenieur studierte an der Technischen Universität München und begann seine Laufbahn in der Privatwirtschaft.
Seit 2001 arbeitet er in der staatlichen Bauverwaltung. Stationen seines beruflichen Werdegangs waren unter anderem:
- die Staatlichen Bauämter Bayreuth und Bamberg
- die Autobahndirektion Nordbayern
- später die Autobahn GmbH, wo er seit 2020 die Abteilung Planung und Bau in Bayreuth leitete.
2024 wurde Arneth bereits zum Geschäftsbereichsleiter Planung ernannt, mit Schwerpunkt auf den großen Bauprojekten der Region.
Kontinuität bei den Autobahnprojekten
Für die Verantwortlichen ist Arneth deshalb mehr als nur ein Nachfolger. Er gilt als Garant für Kontinuität.
Sein Vorgänger Thomas Pfeifer formulierte es bei der Amtseinführung so:
„Aufgrund seiner hohen Fachkompetenz und seiner Erfahrungen ist Stefan Arneth bestens für seine neue Führungsfunktion geeignet.“
Die Voraussetzungen sind damit klar: Die Projekte laufen weiter und die Erwartungen an den neuen Leiter sind hoch.
Warum der Standort Bayreuth strategisch wichtig ist
Der neue Sitz der Außenstelle zeigt auch, welche Rolle Bayreuth im nordbayerischen Autobahnnetz spielt.
Die Stadt liegt an einer der wichtigsten Nord-Süd-Achsen Deutschlands, der A9 zwischen Berlin und München. Gleichzeitig verbinden mehrere Ost-West-Autobahnen die Region mit Sachsen, Thüringen und der Oberpfalz.
Die Entscheidungen, die in der Bayreuther Außenstelle getroffen werden, betreffen damit nicht nur Oberfranken, sondern ein weit verzweigtes Verkehrsnetz in Süd- und Ostdeutschland.












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Stadt Bayreuth. Bild: Neele Boderius