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Bahnstrecke Bayreuth – Weidenberg bis Ende Oktober gesperrt
Wegen Bauarbeiten an der Autobahnbrücke St. Georgen ist die Bahnstrecke Bayreuth – Weidenberg für drei Monate gesperrt – und das ist nur die halbe Geschichte.
Wer zwischen Bayreuth und Weidenberg mit dem Zug pendelt, sollte sich auf einen zähen Herbst einstellen. Wegen Bauarbeiten an der Autobahnbrücke bei St. Georgen ist die Bahnstrecke vom 1. August bis 31. Oktober komplett gesperrt. Zwischen 1. August und 14. September, also über weite Teile der Sommerferien, fährt die RB 34 wegen einer zweiten, parallel laufenden Sperrung sogar auf der kompletten Linie überhaupt nicht.
Grund für die Doppel-Sperrung: Neben den Arbeiten an der Autobahnbrücke in Bayreuth ist auch der Streckenabschnitt zwischen Kirchenlaibach und Weiden bereits seit Ende Juni gesperrt. Beide Baustellen überschneiden sich zeitlich – für Fahrgäste heißt das bis Mitte September Busse statt Züge auf dem gesamten Laufweg der RB 34.
Warum die Strecke bei Bayreuth gesperrt wird
Auslöser der Sperrung ist der Ersatzneubau der Hochbrücke Bayreuth im Zuge der A9 bei St. Georgen. Die Autobahn GmbH des Bundes reißt dort das alte Bauwerk ab und errichtet eine neue Brücke – ein Projekt mit rund 8 Millionen Euro Kosten, das noch 2026 abgeschlossen werden soll. Weil die Brücke die Bahnstrecke Richtung Weidenberg überspannt, muss der Zugverkehr für die Bauarbeiten regelmäßig unterbrochen werden.
Das ist kein neues Phänomen: Schon im Oktober/November 2023 und zuletzt im Dezember 2025 musste die Strecke wegen des Brückenabrisses für mehrere Tage komplett gesperrt werden. Die aktuelle Sperrung von August bis Oktober ist bislang die längste in diesem Zusammenhang.
Was das für Fahrgäste zwischen Bayreuth und Weidenberg bedeutet
Auf dem gesperrten Abschnitt setzt agilis durchgehend Busse als Schienenersatzverkehr ein. Die Busse fahren allerdings zu geänderten Zeiten und brauchen länger als die Züge. Wer regelmäßig pendelt, sollte also mehr Zeit einplanen – vor allem, wenn Anschlüsse an andere Linien wichtig sind.
Sommerferien-Sonderfall: Die RB 34 fällt komplett aus
Richtig kompliziert wird es zwischen 1. August und 14. September. In diesem Zeitraum überschneidet sich die neue Sperrung bei Bayreuth mit der schon länger laufenden Sperrung zwischen Kirchenlaibach und Weiden, die Teil eines größeren Bauprogramms der DB InfraGO für mehrere Bahnstrecken in Nordostbayern ist. Deshalb verkehrt die RB 34 in dieser Zeit auf ihrem gesamten Laufweg nicht – weder zwischen Bayreuth und Weidenberg noch zwischen Bayreuth und Weiden.
Für die Verbindung zwischen Kirchenlaibach und Bayreuth empfiehlt agilis, stattdessen auf die Züge der RB 97 auszuweichen. Auf den übrigen gesperrten Abschnitten bleibt es bei Ersatzbussen.
Wie sich Reisende vorab informieren können
Weil sich Abfahrts- und Ankunftszeiten der Busse von denen der Züge unterscheiden können, rät agilis dazu, sich vor Fahrtantritt online über die aktuellen Verbindungen zu informieren. Den Ersatzfahrplan für die Bauphase gibt es unter agilis.de/abweichungen. Auch in den Auskunfts-Apps wie Moby oder auf bahn.de sind die Verbindungen hinterlegt.
Häufige Fragen
Wie lange ist die Bahnstrecke Bayreuth – Weidenberg gesperrt?
Vom 1. August bis 31. Oktober 2026 fahren auf diesem Abschnitt keine Züge. Als Ersatz sind durchgehend Busse im Einsatz.
Warum fällt die RB 34 in den Sommerferien komplett aus?
Weil zusätzlich zur Sperrung bei Bayreuth auch der Abschnitt Kirchenlaibach – Weiden bis 14. September 2026 gesperrt ist, verkehrt die RB 34 bis zu diesem Datum auf der gesamten Strecke nicht.
Welche Alternative gibt es zwischen Kirchenlaibach und Bayreuth?
agilis empfiehlt, in diesem Bereich auf die Züge der RB 97 auszuweichen.
Warum wird die Bahnstrecke bei Bayreuth überhaupt gesperrt?
Grund sind Bauarbeiten an der Autobahnbrücke im Bereich St. Georgen im Zuge des Ersatzneubaus der Hochbrücke Bayreuth an der A9.
Wo finde ich den aktuellen Ersatzfahrplan?
Der Ersatzfahrplan für die Bauphase steht unter agilis.de/abweichungen sowie in den Auskunfts-Apps Moby und auf bahn.de zur Verfügung.












Demonstrierende vor dem Bayernland-Areal ©NGG