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Das Afrika-Karibik-Festival läuft noch bis Sonntag
Bayreuth tanzt wieder. Vom 17. bis 19. Juli 2026 macht das Afrika-Karibik-Festival die Innenstadt zum 21. Mal zur großen Bühne für afrikanische und karibische Klänge und Kultur.
Das Afrika-Karibik-Festival Bayreuth trägt seit Jahren den Namen Wakadjo. Der Begriff stammt aus westafrikanischen Sprachregionen und bedeutet übersetzt „Lass uns tanzen“ oder „Kommt zum Tanzen“. In Bayreuth steht er inzwischen fest für ein Kulturevent, das Menschen unabhängig von ihrer Herkunft zusammenbringen will.
Genau darum geht es auch 2026. Bereits zum 21. Mal öffnet das Festival seine Bühnen und Stände in der Bayreuther Innenstadt. Drei Tage lang treffen Musik, Kulinarik und Begegnung aufeinander, immer mit dem Ziel, die Stadt „ein kleines Stück wärmer, lauter und lebendiger“ zu machen, wie es die Veranstalter formulieren.
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Das Bayreuther Afrika-Karibik-Festival
Das Afrika-Karibik-Festival findet von Freitag, 17. Juli, bis Sonntag, 19. Juli 2026, statt. Schauplatz ist erneut die Bayreuther Innenstadt. Wer vorbeikommt, zahlt keinen Eintritt, denn das Festival versteht sich als kostenlose und offene Veranstaltung für alle.
Neben dem großen Musikalischen Programm zählt auch das kulinarische Angebot zu den Highlights des Afrika-Karibik-Festivals. Auch verschiedene Produkte werden auf dem Basar in der Fußgängerzone angeboten.
Nachhaltigkeit spielt dabei eine zentrale Rolle. Die Organisatoren setzen auf einen respektvollen Umgang mit Menschen, Kulturen und Ressourcen. Dazu gehören die aktive Reduzierung von Abfall, die Bewahrung afrikanischer und karibischer Traditionen sowie faire wirtschaftliche Strukturen für alle Beteiligten.
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Musik aus drei Kontinenten
Das Programm reicht von Afro-Jazz bis Samba. Den Auftakt am Freitag übernimmt die Gruppe La Fanfare Olaitan aus Benin, bevor am Abend das NINA OGOT Quintet kenianische Traditionen mit internationalem Pop verbindet. Als Headliner tritt anschließend Moruma auf, eine Formation mit Musikern aus Mosambik, La Réunion und Madagaskar, die musikalisch über den Indischen Ozean hinweg Brücken schlägt.
Am Samstag setzt sich die Reise fort. Neben der Kampfsport-Tanz-Gruppe Capoeira de Ouro sorgen Forêt Sacrée mit Percussion und Tanz der Malinké sowie die Tansania-Rhythmen von Arba Manillah für Abwechslung. Am späten Abend übernimmt Portales Orquestra mit Salsa, Timba und Latin Jazz aus Santiago de Cuba die Bühne, ehe die After-Afrika-Party im Reichshof den Tag ausklingen lässt.
Der Sonntag startet ruhiger mit einem Gottesdienst unter dem Motto „Kommt!“, bei dem Spenden für die Medizinische Notversorgung Tansania gesammelt werden. Danach übernehmen erneut Capoeira de Ouro, die andalusisch-nordafrikanischen Klänge von Safar Tunes sowie ein gemeinsamer Workshop der Headliner Moruma und La Fanfare Olaitan das Geschehen.
Das gesamte Programm gibt es auf der Festival-Webseite.
Africa Multiple informiert über afrikanische Perspektiven
Neben der Musik bietet das Festival auch Raum für Wissen. Am Samstag, den 18. Juli, sind zwischen 11 und 16 Uhr Mitglieder des Exzellenzclusters Africa Multiple der Universität Bayreuth am Reichshof in der Maximilianstraße vor Ort. Gemeinsam mit Studierenden und Forschenden informieren sie an mehreren Ständen über Afrika, seine Vielfalt und die Bayreuther Afrikastudien.
Africa Multiple beschäftigt sich mit afrikanischen Perspektiven, Kultur und globalen Verbindungen und gilt als fester Partner des Festivals. Wer sich für weiterführende Themen interessiert, findet auf der Webseite des Exzellenzclusters zusätzliche Hintergründe zu kulturellen Veranstaltungen in Bayreuth.
Ob Musik, Tanz, Kulinarik oder Wissen, das Afrika-Karibik-Festival Bayreuth bringt an drei Tagen unterschiedliche Kulturen zusammen.












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