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Bayreuther Vereine und Stadt einigen sich am Runden Tisch auf Neuanfang
Die Beziehungen zwischen den führenden Bayreuther Sportvereinen und der Stadtverwaltung waren zuletzt recht angespannt. Nun könnte es eine Wendung geben. Nachdem Vereine wie die onesto Tigers und die SpVgg Bayreuth in den vergangenen Wochen öffentlich die Rahmenbedingungen kritisiert und sich benachteiligt gefühlt hatten, fand am Mittwochabend ein wegweisender Runder Tisch statt. Ziel des Treffens war es, den Dialog wiederherzustellen und eine konstruktive Basis für die zukünftige Zusammenarbeit zu schaffen.
Verbesserter Austausch soll Missverständnisse reduzieren
Das Treffen wurde vom Stadtsportverband unter seinem Vorsitzenden Thomas Schmid sowie dem Sportpfleger der Stadt Bayreuth, Georg Kämpf, initiiert. Am Runden Tisch versammelten sich Vertreter der großen Sportorganisationen, darunter die onesto Tigers (Eishockey), die SpVgg Bayreuth (Fußball), Haspo Bayreuth (Handball) und die Bayreuther Turnerschaft. Seitens der Stadt nahmen Oberbürgermeister und das Sportamt mit Amtsleiter Christian Möckel teil. Lediglich der BBC Bayreuth (Basketball) war kurzfristig entschuldigt.
Der offene Austausch zielte darauf ab, die aufgestauten Konflikte und Missverständnisse direkt zu adressieren. Teilnehmerkreise lobten die überraschend gute und konstruktive Stimmung, freut sich der Vorsitzende des Stadtsportverbands Thomas Schmid. Einige akute Probleme konnten direkt geklärt werden, während komplexere Sachverhalte für die weitere Bearbeitung in den kommenden Wochen vorgesehen sind. Das Sportamt äußerte sich im Anschluss ausdrücklich positiv über die offene Gesprächsatmosphäre und das gemeinsame Bemühen um einen konstruktiven Dialog.
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Konsens: Miteinander reden statt übereinander
Ein zentrales Ergebnis des Treffens war die gemeinsame Erkenntnis, dass regelmäßiger Austausch essenziell ist, um Abläufe zu vereinfachen und künftige Missverständnisse von vornherein zu vermeiden. Alle Beteiligten waren sich einig, dass der Schlüssel zu einer harmonischen Zusammenarbeit darin liegt, wieder miteinander zu sprechen statt übereinander.
Um diese neue Basis zu festigen, soll der Runde Tisch keine einmalige Veranstaltung bleiben. Bereits weitere Folgetermine sind in Planung. Dies unterstreicht den Wunsch von Stadt und Vereinen, die begonnene Zusammenarbeit zu vertiefen und eine dauerhaft verlässlichere Abstimmung in Bayreuth zu etablieren. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Sicherstellung stabiler Rahmenbedingungen für den Leistungssport in der Stadt.
Fazit und Ausblick
Das erfolgreiche erste Treffen soll einen signifikanten Neuanfang in den Beziehungen zwischen den Bayreuther Sportvereinen und der Stadtverwaltung markieren. Ob sich die Stimmung wirklich wandelt, wird die Zeit zeigen.











Symbolbild: Pixabay
Junge Liste Landkreis Bayreuth. ©JL