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Kleinkunst-Samstage: Bayreuths Innenstadt wird im August zur Bühne
Wer während der Festspielzeit durch die Bayreuther Innenstadt bummelt, stolpert diesen August über mehr als nur Ausflügler und Opernpublikum: An vier Samstagen verwandeln sich fünf Orte in der Stadt in kleine Bühnen unter freiem Himmel – ganz ohne Bühne. Die „Kleinkunst-Samstage“ bringen Musik, Zauberkunst und Kunsthandwerk direkt vor die Ladentüren.
Am 1., 8., 15. und 22. August verwandeln sich jeweils von 11:00 bis 16:30 Uhr fünf Standorte in der Innenstadt – darunter auch das Rotmain-Center – in Treffpunkte für Kleinkunst. Organisiert wird das neue Format vom Citymanagement der Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH gemeinsam mit der Veranstaltungsagentur NordSüd-Programm.
Was bei den Kleinkunst-Samstagen in Bayreuth geboten wird
Das Programm ist bunt gemischt: Livemusik, Zauberkunst, Lesungen, Vorträge und traditionelles Kunsthandwerk wechseln sich ab. Mit dabei sind unter anderem Musikerinnen und Musiker, Zauberkünstler, eine Goldschmiedin sowie ein Speaker. Alle 30 Minuten wechselt die Darbietung, sodass an jedem Standort im Lauf des Nachmittags mehrere Acts zu erleben sind. Alle Auftrittsorte liegen zudem in der Nähe eines Biergartens.
Teppich statt Bühne: Hutkonzerte in der Innenstadt
Auf klassische Bühnen wird bewusst verzichtet. Stattdessen sorgen Teppichflächen im öffentlichen Raum für unmittelbare Nähe zwischen Publikum und Auftretenden. Die Auftritte laufen als Hutkonzerte – nach dem Vorbild klassischer Straßenmusik können Besucherinnen und Besucher die Darbietungen direkt mit einer freiwilligen Spende honorieren.
Warum die Stadt gerade jetzt auf die Seitengassen setzt
Die Kleinkunst-Samstage sind kein Zufallsprodukt, sondern Teil einer längeren Strategie. Seit einem 2023 gestarteten und im April 2024 abgeschlossenen Strategieprozess der Stadt gilt die Innenstadt offiziell als acht Quartiere mit je eigenem Charakter, moderiert vom Planungsbüro Stadt + Handel.
Die Kleinkunst-Samstage setzen dieses Prinzip nun konkret um: niedrigschwellige Kunst direkt in den Gassen, statt auf einer zentralen großen Bühne.
Finanziert wird die Reihe mit Regionalmanagementmitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Wer sich einen Überblick über weitere Straßenkultur in der Stadt verschaffen will, findet Anknüpfungspunkte etwa beim RiWa-Straßenfest, das im Mai schon einmal Kunst und Leben auf die Straße brachte. Bereits im Mai hatte das Bayreuther Tagblatt über den Start der Bewerbungsphase für die Kleinkunst-Samstage berichtet.
Häufige Fragen
Wann finden die Kleinkunst-Samstage in Bayreuth statt?
An vier Samstagen im August 2026: am 1., 8., 15. und 22. August, jeweils von 11:00 bis 16:30 Uhr.
Wo genau treten die Künstlerinnen und Künstler auf?
An fünf Standorten in der Bayreuther Innenstadt, darunter auch im Rotmain-Center. Die genauen Orte und das vollständige Programm werden auf den Kanälen der Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH veröffentlicht.
Was ist bei den Kleinkunst-Samstagen zu sehen?
Livemusik, Zauberkunst, Lesungen, Vorträge und Kunsthandwerk – unter anderem von Musikerinnen und Musikern, Zauberkünstlern, einer Goldschmiedin und einem Speaker.
Ist der Eintritt bei den Kleinkunst-Samstagen kostenlos?
Ja. Die Auftritte finden als Hutkonzerte statt, die Besucherinnen und Besucher können die Künstlerinnen und Künstler also freiwillig mit einer Spende unterstützen.
Wer steckt hinter der Veranstaltungsreihe?
Organisiert werden die Kleinkunst-Samstage vom Citymanagement der Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH gemeinsam mit der Veranstaltungsagentur NordSüd-Programm, gefördert mit Regionalmanagementmitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.












Symbolbild © Pixabay
Kulmbacher Festbier ©bt-Redaktion