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Beim Überholen auf der A9: Beifahrer zeigt Zivilpolizisten den Mittelfinger
Auf der A9 bei Bindlach hat ein Kleintransporter die Aufmerksamkeit einer Zivilstreife auf sich gezogen. Für Fahrer und Beifahrer hatte das Zusammentreffen unterschiedliche Konsequenzen: Der eine musste ein Bußgeld zahlen, den anderen erwartet eine Strafanzeige.
Ein polnischer Kleintransporter fiel Beamten der Verkehrspolizei Bayreuth am Abend des 4. Juni 2026 auf der A9 bei Bindlach auf. Nach Angaben der Polizei war das Fahrzeug über längere Zeit auf dem mittleren Fahrstreifen unterwegs, obwohl dafür kein erkennbarer Grund bestand.
Die zivile Streife überholte den Transporter daraufhin. Offenbar wollte dessen Fahrer das aber nicht auf sich sitzen lassen: Kurze Zeit später zog er mit seinem Fahrzeug erneut an den Beamten vorbei.
Beifahrer zeigt Mittelfinger
Beim Überholvorgang zeigte der Beifahrer den Zivilpolizisten den Mittelfinger. Einen erkennbaren Anlass dafür habe es nicht gegeben, so die Polizei.
Fahrer war deutlich zu schnell unterwegs
Nach dem Überholen fuhr der Transporter mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit weiter. An der Anschlussstelle Bayreuth Süd kontrollierten die Beamten den Kleintransporter schließlich.
Die Kontrolle hatte Konsequenzen: Den Fahrer erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 320 Euro wegen des festgestellten Geschwindigkeitsverstoßes.
Beifahrer alkoholisiert und angezeigt
Auch den Beifahrer nahmen sich die Polizisten vor. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass er mit rund 1,5 Promille alkoholisiert war.
FAQ
Wo ereignete sich der Vorfall?
Der Vorfall spielte sich auf der A9 im Bereich Bindlach und der Anschlussstelle Bayreuth Süd ab.
Warum wurde der Fahrer kontrolliert?
Er fiel zunächst durch sein Fahrverhalten auf und fuhr später mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit.
Welche Folgen hat der Vorfall?
Den Fahrer erwartet ein Bußgeld von 320 Euro. Gegen den Beifahrer wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.












Symbolfoto: Pixabay
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