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Betrunken aufgefahren: Motorradfahrer bei Unfall in Hollfeld verletzt
Ein Auffahrunfall in der Hollfelder Bamberger Straße hat am Freitagnachmittag einen Motorradfahrer ins Krankenhaus gebracht – und seinem mutmaßlichen Verursacher womöglich mehr als nur den Führerschein gekostet. Der Grund: Bei dem Autofahrer stellte die Polizei bei der Unfallaufnahme deutlichen Alkoholgeruch fest.
Der Motorradfahrer war in der Bamberger Straße in Hollfeld verkehrsbedingt zum Stehen gekommen, als ein Pkw-Fahrer von hinten auf ihn auffuhr. Das teilt die Polizei mit. Der Biker stürzte durch den Aufprall und zog sich leichte Verletzungen zu. Ein Rettungswagen brachte ihn zur weiteren Behandlung in eine Klinik.
1,18 Promille: Führerschein noch vor Ort sichergestellt
Bei der anschließenden Unfallaufnahme wurden die Beamten stutzig: Der mutmaßliche Verursacher roch nach Alkohol. Ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht mit einem Wert von 1,18 Promille. Die Polizei stellte den Führerschein des Mannes direkt vor Ort sicher, zusätzlich ordnete sie eine Blutentnahme an. Gegen ihn läuft nun ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. Der Sachschaden bei dem Unfall wird auf rund 3000 Euro geschätzt.
Was 1,18 Promille am Steuer rechtlich bedeuten
Der gemessene Wert liegt deutlich über der entscheidenden Marke: Ab 1,1 Promille gilt ein Kraftfahrzeugführer als absolut fahruntüchtig – unabhängig davon, ob er selbst noch fahrtüchtig wirkt. Das macht aus einer Ordnungswidrigkeit eine Straftat. Wegen Gefährdung des Straßenverkehrs nach Paragraf 315c Strafgesetzbuch reicht der Strafrahmen von einer Geldstrafe bis zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren, wie unter anderem sos-verkehrsrecht.de erläutert. Hinzu kommen in der Regel der Entzug der Fahrerlaubnis und eine mehrmonatige Sperrfrist, bevor der Führerschein neu beantragt werden kann.
Kein Einzelfall: Hollfeld ist Unfallschwerpunkt für Motorradfahrer
Der Unfall reiht sich in eine Serie von Motorradunfällen rund um Hollfeld ein. Erst wenige Tage zuvor war auf der B22 zwischen Wiesentfels und Freienfels ein Motorradfahrer von der Fahrbahn abgekommen und im Uferbereich der Wiesent gelandet. Dass es in der Region gehäuft kracht, ist der Polizei bekannt: Bei einer Verkehrssicherheitsaktion im Juni kontrollierten Beamte gezielt die bei Bikern beliebte Strecke zwischen Hollfeld und Wiesentfels. Dabei kam heraus, dass es dort in den vergangenen Jahren bereits 17 Verkehrsunfälle mit Motorradbeteiligung gegeben hatte, 14 davon mit Verletzten.
Häufige Fragen
Was ist bei dem Unfall in Hollfeld genau passiert?
Ein Pkw-Fahrer fuhr in der Bamberger Straße auf einen verkehrsbedingt wartenden Motorradfahrer auf. Der Biker stürzte und wurde leicht verletzt, ein Rettungswagen brachte ihn ins Krankenhaus.
Wie hoch war der Alkoholwert des Verursachers?
Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,18 Promille. Das liegt über der Grenze von 1,1 Promille, ab der Autofahrer als absolut fahruntüchtig gelten.
Welche Konsequenzen drohen dem Fahrer jetzt?
Die Polizei stellte seinen Führerschein noch vor Ort sicher und ordnete eine Blutentnahme an. Gegen ihn läuft ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, das eine Geld- oder Freiheitsstrafe sowie den Entzug der Fahrerlaubnis nach sich ziehen kann.
Wie schwer wurde der Motorradfahrer verletzt?
Der Biker erlitt bei dem Sturz leichte Verletzungen und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Wie hoch ist der entstandene Schaden?
Die Polizei beziffert den Gesamtschaden auf rund 3000 Euro.












Hoch lebe die fränkische Bierkultur: Bereits zum fünften Mal besuchte der bayerische Ministerpräsident Markus Söder die Kulmbacher Bierwoche. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Ralf Hartnack, den Vorständen der Kulmbacher Brauerei Christoph Ahlborn und Mathias Keil, der Bayerischen Bierkönigin Katharina Kastenmüller, Staatssekretär Martin Schöffel und Landtagsabgeordneten Rainer Ludwig stieß er auf die Jubiläumsbierwoche an. ©Kulmbacher Brauerei
Kulmbacher Festbier ©bt-Redaktion