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Betrunkene tanzen auf ZOB-Dach: Großeinsatz in Kulmbach
Zwei völlig betrunkene Männer haben am Samstagabend in Kulmbach einen Großeinsatz ausgelöst: sie tanzten in 20 Metern Höhe auf dem Dach des Zentralen Omnibusbahnhofs und kündigten an, springen zu wollen. Das Ende: glimpflich, aber teuer.
Schwindelerregende Aktion am ZOB
Gegen 19:30 Uhr trauten Passanten in der Heinrich-von-Stephan-Straße ihren Augen kaum: Zwei Männer bewegten sich auf dem rund 20 Meter hohen Dach des Kulmbacher ZOB – saßen teilweise direkt an der Absturzkante oder tanzten gefährlich nah am Rand. Einer der beiden kündigte gegenüber umstehenden Passanten lautstark an, springen zu wollen.
Massives Aufgebot an Einsatzkräften
Die Meldungen lösten sofort einen Großeinsatz aus. Mehrere Streifenwagen der Polizeiinspektion Kulmbach sowie benachbarter Dienststellen und der Zentralen Einsatzdienste rückten an. Auch Feuerwehr Kulmbach und der Rettungsdienst standen mit einem starken Aufgebot bereit für den schlimmsten Fall.
Freiwilliger Abstieg – gerade noch rechtzeitig
Bevor die Einsatzkräfte direkt eingreifen mussten, entschieden sich die beiden Männer dann doch dazu, das Dach eigenständig zu verlassen. Unten angekommen folgte die Ernüchterung im doppelten Sinne: Der 29-jährige Kulmbacher pustete satte 3,0 Promille, sein Begleiter, ein 36-jähriger Mann aus Marktzeulner, immerhin noch 1,0 Promille.
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Sprung-Ankündigung nur ein schlechter Witz
Die Ermittlungen ergaben schnell: Die angekündigte Sprungabsicht war offenbar nicht ernst gemeint gewesen – die Aussagen dürften dem Alkohol und dem Übermut des Abends geschuldet sein. Wie das Duo überhaupt auf das Dach gelangte, ist bislang noch ungeklärt.
Strafverfahren und mögliche Kostennote
Für beide Männer hat der Abend dennoch ein juristisches Nachspiel: Es wurden Strafverfahren wegen Hausfriedensbruch eingeleitet. Darüber hinaus prüft die Polizei, ob den beiden die Kosten des Großeinsatzes in Rechnung gestellt werden können; was angesichts des Aufgebots an Einsatzkräften eine empfindliche Summe werden könnte.
FAQ
Waren die Männer wirklich in Lebensgefahr?
Ja, grundsätzlich schon – das Dach des ZOB ist rund 20 Meter hoch, und beide bewegten sich unmittelbar an der Absturzkante. Glücklicherweise stiegen sie freiwillig ab, bevor etwas passierte.
Welche rechtlichen Konsequenzen drohen den beiden?
Beide erwartet ein Strafverfahren wegen Hausfriedensbruch. Zusätzlich prüft die Polizei, ob ihnen die Kosten des Einsatzes auferlegt werden können.
Wie kamen die Männer überhaupt aufs Dach?
Das ist bislang ungeklärt. Die Polizei ermittelt noch, wie das Duo auf das rund 20 Meter hohe Gebäude gelangt ist.



Etwa 150 Pfund wog die gefundene Sprengbombe. © News5/Ferdinand Merzbach
Symbolbild: Pixabay 








Buschenschänke ©bt-Redaktion
Symbolbild: Fahrradhelm auf Straße ©bt-Redaktion