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Bürgermeister-Wahl 2026 in Betzenstein – das ist der Kandidat
In Betzenstein ist Claus Meyer von den Freien Wählern amtierender Bürgermeister und tritt erneut an.
Name des Kandidaten: Claus Meyer
Alter: 56 Jahre
Wohnort: Mergners, Betzenstein
Bisherige politische Ämter: 2002 – 2008 Stadtrat, Seit 2008 1. Bürgermeister und Gemeinschaftsvorsitzender
Beruf: Dipl. Ing. (FH) der Nachrichtentechnik
Partei/Liste auf der kandidiert wird: Freie Wähler Betzenstein
Was motiviert Sie dazu BürgermeisterIn werden zu wollen? (Antwort gilt für beide Fragen)
Gab es einen bestimmten Auslöser, der Sie bewogen hat sich zu bewerben?
Ich bin nach wie vor motiviert die anstehenden Aufgaben in unserer Gemeinde anzugehen. Außerdem will ich die in den vergangenen Jahren angestoßenen Projekte weiterführen und abschließen. Außerdem habe ich noch die eine oder andere Idee für die kommende Periode.
Was qualifiziert Sie für die Aufgabe?
Zum einen natürlich die große Motivation für dieses Amt und zum anderen hilft auch die Erfahrung, die ich in den 18 Jahren als Bürgermeister sammeln konnte.
Was sind die größten Herausforderung in Ihrer Gemeinde?
Als Flächengemeinde mit 23 relativ kleinen Ortsteilen und nur 2500 Einwohnern zeigen sich die Herausforderungen u. a. beim langen Straßen- und Abwassernetz oder einem komplizierteren Breitbandausbau. Außerdem sind mittlerweile Teile unserer Infrastruktur, wie z. B. unser Freibad in die Jahre gekommen.
Wie wollen Sie diese angehen?
Wir tätigen z. B. seit Jahren zielgerichtet Investitionen in unsere Abwasserinfrastruktur, in dem wir die uns zur Verfügung gestellten Förderprogramme ausnutzen. Leider gibt es nicht für alle unsere Pflichtaufgaben ausreichende Unterstützung seitens des Bundes oder des Landes. Es bleibt also weiterhin die Aufgabe die zur Verfügung stehenden Eigenmittel in Zuschussprogrammen zielgerichtet einzusetzen.
Welche drei Dinge wollen Sie in Ihrer Amtszeit als erstes anpacken?
In diesem Jahr beginnen wir mit der Sanierung unserer Gemeinschaftskläranlage in Plech. Außerdem wollen wir die Beauftragung für den Glasfaserausbau erteilen. Somit wären dann nach all den Förderprogrammen, an denen wir in den vergangenen 15 Jahren teilgenommen haben, endlich alle Grundstücke mit Glasfaserhausanschlüssen versorgt. Weiterhin plane ich mit dem neuen Stadtrat zu Beginn der Periode eine Klausur, in der wir die anstehenden Aufgaben und Projekte für die kommenden Jahre erörtern.
Wie wollen Sie die finanzielle Situation der Gemeinde stabilisieren?
Wir haben in den vergangenen Jahren sparsam gewirtschaftet. Das soll auch weiterhin so bleiben. Aber sicher müssen wir uns mit der Einnahmesituation im neuen Stadtrat befassen.
Was tun Sie, wenn Sie nicht gewählt werden?
Ich würde weiterhin in meinem Beruf arbeiten.
Was ist Ihr Lieblingsplatz in der Gemeinde?
Den einen Lieblingsplatz habe ich nicht. In den letzten zwei Jahren hat sich aber der Biergarten an der Betzensteiner Stadtmauer, in dem örtliche Vereine im 14-tägigen Wechsel in den Sommermonaten Veranstaltungen abhalten, zu einem meiner Lieblingsplätze bzw. – events entwickelt.
Gibt es spezielle Erinnerungen an Ihren Heimatort, an die Sie gerne denken?
Highlights waren auf jeden Fall u. a. unsere zwei großen mittelalterlichen Stadtfeste, die von unseren Bürgern aus all unseren Ortsteilen mit großem Engagement gestaltet wurden. Für diesen Erfolg haben alle gemeinsam an einem Strang gezogen. Das war wirklich ein tolles Gemeinschaftserlebnis.
Was ist für Sie das Highlight des Jahres?
Für mich gibt es in diesem Jahr nicht „das Highlight“ aber ich freue schon sehr auf die in unserer Gemeinde anstehenden Feste.
Auf welche drei Dinge wollen Sie nie mehr verzichten? (Antwort gilt für beide Fragen)
Worauf sind Sie persönlich stolz?
Ich bin kein allzu materieller Typ. Aber wenn Sie mich fragen, auf was ich stolz bin, dann bin ich das auf jeden Fall auf meine drei Töchter!
Was fällt Ihnen schwer?
Nach all den Jahren im Amt des Bürgermeisters fällt es mir immer noch schwer oftmals „Nein“ zu sagen.
Was ist Ihr großes Talent?
Ich denke, dass ich ziemlicher Durchschnitt bin und somit ziemlich talentfrei.











Symbolbild: Pixabay
Zu sehen sind Beispiele der elf viergeschossigen Wohnhäuser mit schwarzen Solarpaneelen auf den Dächern sowie an der Ost-, West- und Südseite – mit Blick aus Südosten. Die rot markierten Gebäude sind noch nicht vollständig konzipiert. Sie sollen später Reihenhäuser im Südosten und größere Wohngebäude im Nordosten werden. © Autarkie-Team | Architekturstudio Klaus Hennecke