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Bürgerstars bieten der Stadt ein mobiles NS-Infozentrum – kostenlos
Bodo Löppert und die Bürgerstars greifen eine Debatte im Stadtrat auf und machen einen praktischen Gegenvorschlag: Ein Infomobil, das NS-Geschichte dorthin bringt, wo die Menschen sind
Eine Idee, die rollt
Die Diskussion um ein NS-Dokumentationszentrum in Bayreuth nimmt eine neue Wendung. In der jüngsten Stadtratssitzung wurde die Frage aufgeworfen, wie Inhalte zur NS-Ideologiegeschichte künftig wirksam vermittelt werden können – und ob ein klassisches Museum wirklich das geeignete Mittel ist, um alle Zielgruppen zu erreichen. Ein modernes, flexibles Konzept sei zukunftsweisender, hieß es. Bodo Löppert von den Bürgerstars hat darauf eine konkrete Antwort.
Der Vorschlag: Ein Infomobil auf Rädern
Die Bürgerstars würden der Stadt einen Anhänger als mobiles Infozentrum kostenlos zur Verfügung stellen – inklusive Logistik. Das Infomobil könnte auf Schulhöfe fahren, bei Veranstaltungen wie der Festmeile zu 150 Jahren Bayreuther Festspiele stehen oder überall dort eingesetzt werden, wo Menschen zusammenkommen, betont Löppert. Für die Stadt entstünden dabei keine Kosten. Der Anhänger steht bereits in Bad Berneck bereit, die inhaltliche Vorarbeit ist geleistet.
Schritt für Schritt – nicht alles auf einmal
Löppert sieht das Infomobil als ersten Schritt, der später weiterentwickelt werden kann. Der Vorteil liegt auf der Hand: Mobil lässt sich Geschichte vermitteln, ohne auf ein festes Gebäude angewiesen zu sein. Statt auf die Menschen zu warten, geht das Infozentrum zu ihnen hin – flexibel, niedrigschwellig und ohne bürokratischen Vorlauf.
Bürger unterstützen den Stadtrat
Für Löppert ist der Vorschlag auch ein Zeichen: dass Bürgerinnen und Bürger nicht nur fordern, sondern auch anpacken. „Es würde wieder einmal zeigen, wie Bürger den Stadtrat dabei unterstützen können, etwas einfach ein bisschen besser zu machen“, sagt er. Ein Angebot, das der neu gewählte Stadtrat kaum ignorieren dürfte.
FAQ
Was ist das Infomobil der Bürgerstars?
Ein Anhänger, der als mobiles Informationszentrum zur NS-Ideologiegeschichte ausgebaut werden soll. Er kann auf Schulhöfe fahren, bei Veranstaltungen eingesetzt werden und erreicht Menschen dort, wo sie sind.
Was kostet das die Stadt Bayreuth?
Nichts. Die Bürgerstars stellen den Anhänger kostenlos zur Verfügung und übernehmen auch die Logistik.
Warum ein mobiles Konzept statt eines Museums?
Ein festes Museum erreicht nur diejenigen, die aktiv hinkommen. Ein mobiles Infozentrum kann gezielt Schulen, Veranstaltungen und Stadtteile aufsuchen – und damit ein breiteres Publikum ansprechen, darunter besonders Kinder und Jugendliche.
Ist das Projekt bereits spruchreif?
Der Anhänger steht bereit, die inhaltliche Vorarbeit ist geleistet. Jetzt liegt es am Stadtrat, das Angebot aufzugreifen. Bodo Löppert versteht das Infomobil als ersten Schritt, der später weiterentwickelt werden kann.
Wer steckt hinter den Bürgerstars?
Die Bürgerstars sind eine Bayreuther Bürgerinitiative, die sich für praktische, bürgernahe Lösungen in der Stadtgesellschaft einsetzt – und dabei immer wieder mit konkreten Angeboten an die Politik herantritt.
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Stadtrat Stefan Specht ©privat
Symbolbild: Pixabay 








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