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Bungalowbrand in Staffelbach: Sechs Bewohner evakuiert, Gebäude unbewohnbar
In einem alten Bungalow in Staffelbach ist am Donnerstag ein Feuer im Schlafzimmer ausgebrochen – alle sechs Bewohner konnten sich rechtzeitig retten, verletzt wurde niemand. Das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar, für die Löscharbeiten musste die Bahnstrecke Bamberg–Haßfurt zeitweise gesperrt werden.
In Staffelbach, Ortsteil der Gemeinde Oberheid, ist es am Donnerstag, den 27 August, zu einem Brand in einem alten Bungalow in der Mainstraße gekommen. Die Einsatzkräfte wurden um 10:38 Uhr zu einem sogenannten B3-Zimmerbrand alarmiert.
Feuer im Schlafzimmer ausgebrochen – alle Bewohner rechtzeitig im Freien
Bereits bei der Alarmierung habe die Rückmeldung vorgelegen, dass ein Schlafzimmer im Vollbrand stehe und alle Bewohner das Haus bereits verlassen hätten, so Kreisbrandmeister und Pressesprecher der Kreisbrandinspektion Bamberg, Sebastian Pflaum, im Interview mit NEWS5. Diese Lage habe sich beim Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigt.
Eine 27-jährige Frau bemerkte kurz nach 10:30 Uhr, dass Rauchgeruch aus einem Zimmer im Haus drang. Als sie die Tür zum Schlafzimmer öffnete, stand der Raum bereits in Flammen.
Im Gebäude befanden sich insgesamt sechs Bewohner. Alle im Haus befindlichen Personen konnten sich nach Angaben der Polizei unverletzt ins Freie retten und wurden psychosozial betreut. Das Haus gilt jedoch als nicht mehr bewohnbar – die Betroffenen werden laut Pflaum durch die Gemeinde Oberheid untergebracht.
Löscharbeiten und Bahnstrecke
Die Einsatzkräfte mussten zunächst sicherstellen, dass sich niemand mehr im Gebäude befindet, bevor die Löschwasserversorgung aufgebaut und das Feuer gelöscht wurde. Da der Bungalow direkt an der Bahnlinie liegt, musste die Bahnstrecke Bamberg–Haßfurt kurzzeitig für die Löscharbeiten gesperrt werden, damit die Einsatzfahrzeuge ausreichend Platz hatten.
Gegen 12:30 Uhr wurde die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben, berichtet eine Bahnsprecherin. Die wichtige Bahnverbindung ist damit wieder befahrbar.
Besondere Vorsicht wegen Dachmaterial
Eine Besonderheit bei diesem Einsatz: Auf dem Dach des Gebäudes befinden sich Faserzementplatten, die speziell behandelt werden müssen, sagt der Kreisbrandmeister. Aus diesem Grund trugen die Einsatzkräfte laut Pflaum spezielle Schutzkleidung, insbesondere beim Entkleiden der Angriffstrupp-Träger.
Insgesamt waren rund 66 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus den Landkreisen Bamberg und Haßberge im Einsatz.
Kripo ermittelt zur Brandursache
Die Brandermittler der Kriminalpolizei Bamberg untersuchen nun, wie das Feuer ausbrechen konnte. Die Ursache ist bislang ungeklärt.
Auch wie hoch der entstandene Sachschaden ist, ist derzeit noch unklar.











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