Coronavirus

Corona-Lockerungen beim Einkaufen: Das ist im Einzelhandel jetzt neu

Bei der Ministerpräsidentenkonferenz am vergangenen Mittwoch wurden Corona-Lockerungen besprochen. Am Donnerstag hat Ministerpräsident Markus Söder diese in Bayern auf den Weg gebracht. Das ändert sich jetzt beim Einkaufen. 

Im Lockdown in Deutschland mussten viele Geschäfte schließen. Bis auf Lebensmittelläden und andere Geschäfte des täglichen Bedarfs sind viele Einzelhändler seit dem 16. Dezember 2020 geschlossen. So sieht der Öffnungsplan aus. Einen Überblick über alle neuen Corona-Regeln gibt es hier. 

Öffnungsplan: Geschäfte in Bayern dürfen öffnen – abhängig von der Inzidenz

Am 1. März 2021 durften in Bayern neben Friseuren auch Gartenmärkte, Blumenläden und Baumärkte öffnen. Eine Woche später, am 8. März 2021, gilt dies nun auch für Büchereien, Buchhandlungen und Bibliotheken. Hierbei muss das Geschäft ein entsprechendes Hygienekonzept haben. Zudem darf nur ein Kunde je 10 Quadratmeter in den Laden. Diese Regelung gilt für die ersten 800 Quadratmeter. Ist die Verkaufsfläche größer, müssen es 20 Quadratmeter pro weiterem Kunde sein.

Inzidenz unter 50: Geschäfte dürfen mit Hygienekonzept öffnen

Abhängig vom Infektionsgeschehen sind ab dem 8. März 2021 Öffnungen für weitere Geschäfte möglich. Diese richten sich nach der Inzidenz der entsprechenden Region. Bei einer Inzidenz unter 50 können beispielsweise auch Möbelhäuser oder Elektromärkte mit entsprechendem Hygienekonzept und Quadratmeterregelung öffnen.

Inzidenz zwischen 50 und 100: Click & Meet für Kunden

Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 können die weiteren Einzelhändler für Terminshopping-Angebote öffnen. Beim Konzept „Click & Meet“ müssen Kunden vorab einen Termin für einen begrenzten Zeitraum buchen. Dabei gilt: Ein Kunde pro 40 Quadratmeter Verkaufsfläche darf den Laden betreten.

Notbremse – Region überschreitet Inzidenz

Überschreitet eine Region die 7-Tages-Inzidenz von 50 bzw. 100 werden die Regeln entsprechend verschärft. Liegt eine Region über 100 gelten die aktuellen Regeln: Das heißt, die meisten Geschäfte bleiben zu – ausgenommen Lebensmittel, Baumärkte und Co.

Aktuelle Zahlen aus den Regionen Oberfrankens gibt es hier. So hoch sind die Inzidenzen.

Bayreuther Tagblatt - Redaktion

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