Coronavirus

Corona-Regeln in Bayern verlängert: Lage sei „besorgniserregend“ – im November könnte Schluss sein

Die Corona-Beschränkungen in Bayern werden erneut verlängert. Die Verantwirtlichen warnen vor dem Auslaufen der pandemischen Lage. Danach könnten sämtliche Regeln entfallen.

Wie geht es mit der Corona-Bekämpfung in Bayern weiter? Darüber hat das Bayerische Kabinett am Dienstag (26. Oktober 2021) entschieden.

Staatskanzleiminister Florian Herrmann (CSU) hat im Anschluss die Beschlüsse des bayerischen Kabinetts in einer Pressekonferenz erläutert.

Corona-Regeln in Bayern verlängert

Die 14. Corona-Schutzverordnung in Bayern wird verlängert. Das erklärt Florian Herrmann bei der Pressekonferenz nach der Kabinettssitzung. Bis zum 24.11.2021 gilt die Verordnung weiter. Die Verordnung wird noch vor dem Auslaufen der epidemischen Lage enden.

Sollte die epidemische Lage nicht verlängert werden, wird die Corona-Verordnung in Bayern auch auslaufen, sagt Herrmann. Dann würde es „gar keine“ Corona-Regeln mehr geben können. Denn die rechtliche Grundlage würde fehlen.

Bayern fordert Bund: Lage „besorgniserregend“

Die Corona-Situation entwickelt sich „besorgniserregend“, sagt Herrmann. Der Staatskanzleiminister fordert, dass nach dem Auslaufen der pandemischen Lage eine rechtliche Grundlage für Corona-Beschränkungen erstellt werden muss. 

Damit solle die Überlastung von Krankenhäusern verhindert werden. „Das Ganze wird sich nicht von selbst lösen“, sagt Herrmann. 

Die Corona-Regeln abzuschaffen wäre nach seinen Angaben „fahrlässig“.

Corona-Lage in Bayern: Gefährliche Werte weit entfernt

Anschließend verdeutlicht Herrmann das Ansteigen der Corona-Fallzahlen mit den Inzidenz-Werten. 

Anschließend erklärt er allerdings die Hospitalisierungsrate: Hier liege der Wert aktuell bei 397. Der Schwellenwert liegt bei 1.200. 

Auch der Grenzwert bei der Belegung der Intensivbetten liegt weit entfernt: 339 Betten seien bayernweit belegt. Hier liege der Grenzwert bei 600.

„Wir sind jetzt noch weit weg von den gefährlichen Werten“, erklärt Herrmann weiter. Doch man nähere sich Stück für Stück an die Grenzwerte an.