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Corona

Corona-Impfungen: Start in Oberfranken wegen Panne verschoben – auch Bayreuth betroffen

Heute (27.12.2020) starten in vielen Impfzentren in Bayern die Corona-Impfungen. In einigen Regionen Oberfrankens muss der Start verschoben werden.

In mehreren Impfzentren in Oberfranken kann die Corona-Impfung nicht wie geplant am Sonntag (27.12.2020) starten. So soll die Impfung im Landkreis Bayreuth künftig ablaufen.

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Update vom 27.12.2020 um 14 Uhr: Probleme bei Start der Coronavirus-Impfung: Auch Bayreuth betroffen

Das Landratsamt Bayreuth teilt mit, dass auch die Testzentren in Bayreuth Stadt und Land von der Verzögerung des Impf-Starts betroffen sind. So sei es bei der Auslieferung des Corona-Impfstoffes in weiten Teilen Oberfrankens zu Schwierigkeiten gekommen. Davon sind auch die Impfzentren in Bayreuth und Pegnitz betroffen. Das Problem: Beim Auslesen der Temperaturlogger, die in den zentral beschafften Kühlboxen beigelegt wurden, sind Zweifel an der Einhaltung der Kühlkette für den Impfstoff aufgekommen.

Landrat Florian Wiedemann hat am gestrigen Samstagabend von den Schwierigkeiten erfahren und umgehend reagiert. Als Folge hat er die ersten Impftermine abgesagt und zunächst auf Montag verlegt. Weil jedoch keinerlei Planungssicherheit gegeben ist, wurde der Impfstart schlussendlich auf unbestimmte Zeit verschoben.

In einer Telefonkonferenz haben sich die betroffenen Landräte von Coburg, Lichtenfels, Kronach, Kulmbach, Bayreuth, Hof und Wunsiedel mit der Regierungspräsidentin von Oberfranken, Heidrun Piwernetz, ausgetauscht. Nun ist die Regierung von Oberfranken, die für die Impflogistik innerhalb des Bezirks zuständig ist, gefordert. Landrat Florian Wiedemann: „Die Regierung muss jetzt prüfen, wo die Ursache für dieses Problem liegt. Eines ist aber ganz klar: Nichts ist uns wichtiger als die Gesundheit und Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger – und aus diesem Grund werden wir nichts verimpfen, was uns qualitativ nicht restlos überzeugt.“

Meldung vom 27.12.2020 um 12 Uhr: Probleme bei Start der Corona-Impfung – Mehrere Impfzentren in Oberfranken können nicht starten

Bei der Auslieferung der ersten Charge des Impfstoffes für die Impfzentren Coburg, Lichtenfels, Kronach, Kulmbach, Hof und Wunsiedel hat es Probleme gegeben. Diese betreffen die Nachvollziehbarkeit der Kühlkette. Beim Auslesen der Temperaturlogger, die in den zentral beschafften Kühlboxen beigelegt wurden, sind Zweifel an der Einhaltung der Kühlkette für den Impfstoff aufgekommen.

Sicherheit der Patienten hat bei Corona-Impfung oberste Priorität

Die Betroffenen Landräte von Coburg, Lichtenfels, Kronach, Kulmbach, Hof und Wunsiedel haben gemeinsam in einer Telefonkonferenz auch mit der Regierungspräsidentin von Oberfranken, Heidrun Piwernetz, das weitere Vorgehen besprochen und sind einheitlich der Auffassung, dass die Sicherheit für die Patienten oberste Priorität hat.

„Sollte es nur den geringsten Anhaltspunkt geben, dass der Impfstoff nicht zu 100 Prozent den Qualitätskriterien entsprechen, wird diese Charge auch nicht verimpft. Die Bevölkerung vertraut darauf, dass sie einwandfreien Impfstoff gegen das Corona Virus erhält und deswegen kann es keine andere Lösung geben“, fasst Landrat Christian Meißner, Vorsitzender des Bezirksverbandes Oberfranken des Bayerischen Landkreistages zusammen.

Corona-Impfung: Es geht nicht darum, wer am schnellsten impft

„Wir müssen einen hohen Qualitätsanspruch gerade und insbesondere beim Impfstoff zu 100 Prozent erfüllen. Es geht bei der Impfung gegen das Corona-Virus nicht darum, wer am schnellsten, die meisten Impfdosen verimpft. Sicherheit und gewissenhafte Arbeit zum Wohle der Bevölkerung hat hier allerhöchste Priorität!“, erläutert Dr. Oliver Bär, Landrat des Landkreises Hof, das gemeinsame Vorgehen.

Bayreuther Tagblatt - Redaktion

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