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DEPOT in der Maxstraße schließt – Räumungsverkauf hat begonnen
Große Plakate an den Glaseingangstüren am Ende der Maxstraße lassen keinen Zweifel: Das Bayreuther Depot macht zu. „Räumungsverkauf“ steht dort zu lesen. Für die Innenstadt bedeutet das den Verlust eines der größeren Einzelhandelsgeschäfte im Herzen der Fußgängerzone.
DEPOT – über zehn Jahre lang ein Ort, an dem Bayreutherinnen und Bayreuther Wohnaccessoires, Dekorationen und Kleinmöbel gekauft haben. Nun scheint diese Ära zu Ende zu gehen.
Zweite Insolvenz innerhalb von zwei Jahren
Depot gehört der Gries Deco Company GmbH, die inzwischen unter dem Namen GDC Deutschland GmbH firmiert. Das Unternehmen meldete im Mai 2026 erneut Insolvenz an – bereits die zweite binnen zwei Jahren. Das Amtsgericht Aschaffenburg hat eine vorläufige Eigenverwaltung angeordnet. Geschäftsführer Christian Gries bleibt formal im Amt, agiert jedoch unter Aufsicht des gerichtlich eingesetzten Insolvenzverwalters Thomas Rittmeister von der Kanzlei Reimer.
Schon die erste Insolvenz im Jahr 2024 hatte die Kette hart getroffen: Damals schrumpfte das Filialnetz von rund 400 auf etwa 280 Standorte. Auch damals war unklar, ob die Bayreuther Filiale überleben würde. Nun soll die Kette bundesweit auf etwa 150 Standorte verkleinert werden.
Warum Bayreuth schließt – noch keine offizielle Bestätigung
Ob die Bayreuther Filiale genau deshalb schließt, ist bislang nicht offiziell bestätigt. In solchen Konsolidierungsphasen werden Standorte üblicherweise auf ihre Rentabilität geprüft. Diese Redaktion hat bislang keinen Kontakt mit dem Insolvenzverwalter herstellen können und kann die genauen Gründe daher nicht nennen.
Auch ein genaues Schließungsdatum ist noch nicht bekannt. Die Plakate im Schaufenster sprechen aber eine deutliche Sprache.













Polizeiauto Symbolbild © stock.adobe | Frank
Symbolbild: Pixabay