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Lebensmittel

Preis-Schock in Bayern: Jetzt soll Bier teurer werden

Mehrere Lebensmittel wurden in den vergangenen Tagen und Wochen bereits teurer. Jetzt folgt der nächste Preisschock: Die Bierpreise sollen erheblich anziehen.

Eine Nachricht, die vor allem das bayerische und fränkische Volk nicht besonders positiv stimmen dürfte: Das Bier wird teurer. Mehrere Gründe treiben die Preise in die Höhe.

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Die Hiobsbotschaft kommt unter anderem vom deutschen Brauerbund, aber auch von der bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft. Deshalb wird bald das Bier teurer.

Bier wird teurer

In den Supermärkten werden vor allem Speiseöl, Nudeln, Mehl und Hefe gehamstert. Die Preise dafür steigen dementsrepchend an. Das Statistische Bundesamt verkündete um 5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erhöhte Ausgaben für Nahrungsmittel im Februar. Auch beim selbsternannten Grundnahrungsmittel Bier würden sich die Preissteigerungen zeigen – aus mehreren Gründen. Lesen Sie auch: Brot und Brötchen sollen ebenfalls teurer werden.

Die Hersteller haben derzeit mehrere Probleme in der Produktion. Zum einen die knappen Rohstoffe wie zum Beispiel Getreide, welches aus der Ukraine oder Russland importiert wird, zum anderen aber auch die höheren Energiepreise. Neben den Strom- und Gaskosten für die Maschinen und Heizung steigen auch die Transport- und Logistikkosten. Diese werden nach Angaben des Brauerbundes auf Verbraucher abgewälzt. Laut dem deutschen Brauerbund würden die Preise für Bier daher in Deutschland steigen.




Darum wird das Bier teurer

Ein weiterer Grund ist der steigende Weizenpreis. Die FAZ berichtet, dass das Welternährungsprogramm mehr als die Hälfte seines Weizens aus der Ukraine kaufe. Diese gehört zu den größten Produzenten von Ölen und Getreidesorten weltweit.

Jörg Reisenweber von der bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft begründet dem BR gegenüber die Preissteigerung weiter. Nicht nur Getreide im Ganzen und Getreideprodukte wie Brot würden teurer werden, „sondern es wird auch seiner Auswirkungen haben auf die Braugerste und damit auf unser Bier.“