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Dr. Björn Rodday übernimmt Leitung des Friedrichsforums
Die Stadt Bayreuth hat eine zentrale Personalentscheidung für die kulturelle Zukunft der Stadt getroffen: Björn Rodday wird ab dem 1. Oktober 2025 die Leitung des Friedrichsforums übernehmen. Das derzeit noch im Umbau befindliche Kultur- und Veranstaltungszentrum nähert sich seiner Fertigstellung und soll künftig als lebendiges Zentrum für Kunst, Kultur und gesellschaftlichen Dialog etabliert werden.
Erfahrene Führungspersönlichkeit mit künstlerischem und wirtschaftlichem Know-how
Rodday (48) bringt eine beeindruckende Doppelqualifikation mit: Der studierte Künstler und promovierte Mediziner verfügt über langjährige Erfahrung in der Leitung von Kulturinstitutionen und interdisziplinären Projekten. Seit 2023 ist er Geschäftsführer und Künstlerischer Leiter der Stiftung Sayner Hütte in Rheinland-Pfalz – einem bedeutenden Denkmal der Industriekultur mit vielseitigem Veranstaltungsprogramm.
In Sayn verantwortete Rodday sowohl die künstlerische als auch die wirtschaftliche Ausrichtung, inklusive Drittmittelakquise, Personalführung und strategischer Entwicklung. Diese Kompetenzen bringt er nun nach Bayreuth, um das Friedrichsforum als kulturelles Aushängeschild zu etablieren.
Kulturarbeit mit Weitblick: Rodday in Rheinland-Pfalz und darüber hinaus
Vor seiner Tätigkeit in Sayn leitete Rodday verschiedene Kulturprojekte mit Fokus auf kulturelle Bildung und Nachwuchsförderung. Als Gesamtleiter des Landesjugendchors Rheinland-Pfalz setzte er Maßstäbe in der Förderung junger Gesangstalente. Zudem war er kulturpolitisch aktiv, unter anderem als Berater im Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz.
Sein Engagement geht weit über klassische Leitungsaufgaben hinaus: Rodday ist Vorsitzender des Berufsverbands Bildender Künstlerinnen und Künstler Rheinland-Pfalz, Mitglied im Kuratorium der Kunsthalle Mainz sowie in weiteren Gremien mit kulturpolitischem Einfluss.
Wurzeln in Franken: Von Windsbach nach Bayreuth
Seine musikalische Laufbahn begann Rodday in Franken – als Sänger im renommierten Windsbacher Knabenchor und später im A-cappella-Ensemble VivaVoce. Er studierte Humanmedizin an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und Freie Bildende Kunst an der AdBK Nürnberg und der Kunsthochschule Mainz – ein interdisziplinärer Hintergrund, der ihn für die Leitung eines vielfältigen Kulturzentrums wie dem Friedrichsforum prädestiniert.
Ein starkes Signal für die kulturelle Zukunft Bayreuths
Dr. Björn Rodday freut sich auf die neue Herausforderung:
„Die Aussicht, das Friedrichsforum als offenes, lebendiges Zentrum für Kunst, Kultur und gesellschaftlichen Dialog weiterzuentwickeln, ist für mich eine hochspannende Aufgabe. Bayreuth verfügt über eine weit überregional strahlende Kulturlandschaft – und das Friedrichsforum hat das Potenzial, darin ein neuer, kraftvoller Impulsgeber zu sein.“
Auch Oberbürgermeister Thomas Ebersberger betont die Bedeutung der Personalentscheidung:
„Mit Dr. Björn Rodday gewinnen wir einen Mitstreiter, der wirtschaftliche Kompetenz und kreative künstlerische Impulse gleichermaßen verspricht.“
Die Bayreuther Kulturreferentin Eva-Christina Bär ergänzt:
„Die Neuausrichtung der ehemaligen Bayreuther Stadthalle ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Hier sind Kultursparten übergreifend Erfahrung und Ideenreichtum gefragt. Beides bringt Dr. Rodday in reichem Maße mit.“
Ausblick: Das Friedrichsforum als neue kulturelle Bühne in Bayreuth
Mit Dr. Björn Rodday an der Spitze wird das Friedrichsforum Bayreuth nicht nur architektonisch, sondern auch konzeptionell neu ausgerichtet. Ziel ist es, ein modernes, vielseitiges Veranstaltungszentrum zu schaffen, das lokale wie internationale Kunst schaffende, Kulturinitiativen und Publikum gleichermaßen inspiriert.











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