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Drohnenverbot über dem Volksfestplatz: Das gilt zum Toten-Hosen-Konzert
Wer morgen zum Toten-Hosen-Konzert auf den Volksfestplatz will, sollte die Drohne besser zu Hause lassen. Stadt Bayreuth und Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt haben für Mittwoch, 9. September, ein temporäres Drohnenflugverbot über dem Veranstaltungsgelände verhängt. Grund ist der Auftritt der Düsseldorfer Punkband im Rahmen ihrer Tour „Trink aus! Wir müssen gehen“ – für die Show wird ein volles Haus erwartet.
Die Regelung soll in erster Linie die Besucherinnen und Besucher sowie die eingesetzten Polizeikräfte schützen. Ausdrücklich betonen Stadt und Polizei: Es handelt sich um eine rein vorsorgliche Maßnahme, nicht um eine Reaktion auf eine konkrete Bedrohung.
Was gilt für die Geozone rund um den Volksfestplatz?
Für das Verbot hat die Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt eine sogenannte Geozone beantragt – eine Art digital markierter Sperrbereich für unbemannte Luftfahrzeuge. Sie greift am Veranstaltungstag von 14 bis 24 Uhr und deckt einen Radius von 926 Metern rund um den Volksfestplatz ab. Die Sperrung reicht vom Boden bis in eine Höhe von 120 Metern und schließt damit das komplette Veranstaltungsgelände lückenlos ein.
Betreiberinnen und Betreiber von Drohnen sollen das betroffene Gebiet im genannten Zeitraum grundsätzlich nicht überfliegen – unabhängig davon, ob privat oder gewerblich geflogen wird.
Warum überhaupt ein Drohnenverbot?
Dass Städte und Polizei bei Großveranstaltungen mit Geozonen arbeiten, ist inzwischen gängige Praxis. Auch beim NRW-Tag in Münster oder bei den Kölner Lichtern galten in den vergangenen Jahren vergleichbare Mitführverbote für Drohnen über dem Festgelände.
Der Vorstoß in Bayreuth fällt zudem in eine Zeit, in der das Thema Drohnenabwehr in Bayern ohnehin hoch auf der politischen Agenda steht. Nach mehreren Drohnensichtungen am Münchner Flughafen hat die Staatsregierung ein Gesetz auf den Weg gebracht, das der Polizei mehr Befugnisse gibt – bis hin zum Abschuss gefährlicher Drohnen in Notfällen. Schon heute kann die bayerische Polizei auf Grundlage des Polizeiaufgabengesetzes Drohnen detektieren, verifizieren und notfalls abwehren.
Was droht bei einem Verstoß?
Die Polizei kündigt an, Verstöße gegen das Flugverbot konsequent zu verfolgen. Wer trotz Geozone über dem Volksfestplatz fliegt, muss also mit Konsequenzen rechnen. Stadt und Polizei bitten alle Drohnenbesitzerinnen und -besitzer ausdrücklich um Verständnis und Einhaltung der Sicherheitsmaßnahme.
Häufige Fragen
Wann gilt das Drohnenverbot in Bayreuth?
Am 9. September 2026, dem Tag des Toten-Hosen-Konzerts, von 14 bis 24 Uhr.
Wie groß ist der gesperrte Bereich?
Die Geozone umfasst einen Radius von 926 Metern rund um den Volksfestplatz, vom Boden bis zu einer Höhe von 120 Metern.
Gilt das Verbot auch für kleine Hobby-Drohnen?
Ja. Stadt und Polizei bitten alle Betreiberinnen und Betreiber von Drohnen, unabhängig von Größe oder Nutzung, das Gebiet im Sperrzeitraum nicht zu überfliegen.
Was passiert, wenn ich trotzdem fliege?
Die Polizei hat angekündigt, Verstöße gegen das Flugverbot konsequent zu verfolgen.
Gibt es einen konkreten Anlass für das Verbot?
Nein. Stadt und Polizei betonen ausdrücklich, dass es sich um eine rein präventive Sicherheitsmaßnahme handelt, nicht um eine Reaktion auf eine konkrete Gefahrenlage.












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