Coronavirus

Drosten mit düsterer Prognose: Die Winterwelle rollt an – „Die Zahlen sehen düster aus“

Virologe Christian Drosten zeichnet schon jetzt die Corona-Winterwelle ab. Außerdem sieht er die Impfquote als bedenklich. 

Virologe Christian Drosten zeichnet wieder ein düsteres Bild mit der Corona-Pandemie in Deutschland. Der Experte erklärt in seinem Podcast: „Die Zahlen sehen übel aus“.

Seit Monaten warnen einige Virologen vor dem Herbst und dem damit einhergehenden Anstieg der Corona-Infektionen. Doch nach einem kleinen Anstieg stagnieren die Corona-Neuinfektionen aktuell. Christian Drosten hält diese aktuelle Lage für ein vorübergehendes Phänomen.

Corona in Deutschland: Drosten warnt vor Winterwelle

Drosten erklärt am Dienstagabend (28. September 2021) in einem Auszug aus dem Podcast bei NDR-Info, dass in ostdeutschen Bundesländern die Inzidenz offenbar unabhängig vom Ferienende wieder Fahrt aufnehme. Nach seinen Angaben würde sich deshalb die nächste Corona-Welle andeuten: „Ich denke, da deutet sich jetzt die Herbst- und Winterwelle an, die wir im Oktober wohl wieder sehen werden“.

Der Anstieg der Corona-Zahlen Ende des Sommerst sei auf die Testunden in den Schulen zurückzuführen sowie Corona-Infektionen von Urlaubsrückkehrern. Doch Drosten sieht die Corona-Welle schon rollen. Sie werde im Oktober einschlagen – wie im Vorjahr. Damals sei es in der zweiten Oktoberhälfte eindeutig gewesen, „dass wir wieder in einen exponentiellen Anstieg gehen“, sagt Drosten bei NDR-Info.

„Die Zahlen sehen übel aus“: Düstere Prognose von Drosten

Drosten äußerte sich in dem Podcast zur aktuellen Impfquote. „Die Zahlen sehen übel aus“, resümiert er die Impfzahlen. Nach seiner Meinung müsse nun die Politik handeln.

Dänemark etwa sei in einer deutlich besseren Position als Deutschland. Eine „schöne Hoffnung“ sei, dass in Deutschland doch mehr Menschen geimpft seien, als gemeldet.