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Enttäuschung für die Altstadt – 0:2 im Heimspiel
Die SpVgg Bayreuth hat ihr Heimspiel gegen die SpVgg Unterhaching 0:2 verloren. Lange blieb die Partie offen, dann kippte ein Eigentor das Spiel.
Die Heimniederlage der SpVgg Bayreuth fiel am 10. Spieltag der Regionalliga Bayern mit 0:2 gegen die SpVgg Unterhaching aus. Nach Angaben des Vereins brachte ein Eigentor von Felix Schäffner in der 76. Minute die Altstadt auf die Verliererstraße. Ben Luca Westermeier machte in der 85. Minute alles klar. Bayreuth steht damit bei zehn Punkten aus zehn Spielen.
Bayreuth musste auf vier Spieler verzichten. Jann George und Kurt Pestel fehlen langzeitverletzt, Florian Markert und Tino Lennerth waren angeschlagen. Der Gegner stand als Tabellensechster in der Stadt.
Bayreuths Cheftrainer Lukas Kling sah die erste Halbzeit bei den Gästen. Nach seinen Worten hatte Unterhaching „keine wirklich zwingenden Chancen, aber schnell Spielkontrolle mit allem drum und dran“. Nach der Pause habe sein Team es besser gemacht. Bis zum Eigentor habe Bayreuth „eigentlich ein gutes Spiel gemacht“, sagte Kling.
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So verlief die Heimniederlage der SpVgg Bayreuth
Die Partie startete munter. Andy Breuer (3.) für Unterhaching sowie Patrick Scheder (4.) und Pierre Weber (5.) für Bayreuth hatten früh die ersten Möglichkeiten. Danach wurde es auf beiden Seiten kaum noch zwingend.
In der 18. Minute köpfte der frühere Bayreuther Manuel Stiefler nach einer Ecke an die Latte. Kurz darauf setzte Marinus Spann einen freistehenden Kopfball knapp rechts am Tor vorbei (21.). Stiefler prüfte die Bayreuther Latte in der 27. Minute noch einmal per Kopf, diesmal ging der Ball knapp darüber.
Alexander Beusch scheiterte in der 33. Minute an Bayreuths Keeper Lucas Zahaczewski. Auf der Gegenseite schoss Edwin Schwarz aus kurzer Distanz knapp über das Tor (37.). So ging es laut Verein in der recht ausgeglichenen Partie mit leichten Vorteilen für Unterhaching torlos in die Pause.
Das Eigentor
Nach dem Wechsel hatte Felix Schäffner die erste Bayreuther Chance. Sein Kopfball nach einem Freistoß von Marco Zietsch sprang jedoch zu weit weg, sodass Unterhachings Torwart Erion Avdija den Ball aufnahm (55.). Pierre Weber schoss aus 20 Metern und traf nur einen Mitspieler (67.).
Dann kam die 76. Minute. Unterhaching spielte über die linke Seite, und Cornelius Pfeifer wollte den Ball nach innen bringen. Schäffner versuchte zu grätschen und fälschte den Ball ins eigene Tor ab. Es stand 0:1.
Bayreuth wollte antworten. Micah Ham setzte sich in der 80. Minute schön durch, sein Drehschuss landete aber in den Händen von Avdija. Fünf Minuten später lief Ben Luca Westermeier über rechts durch und schob den Ball aus spitzem Winkel flach ins linke Eck (85.). Den letzten Versuch hatte der eingewechselte Kelvin Onuigwe. Sein Schuss aus 30 Metern ging links am Tor vorbei (88.).
Zum Schluss habe man die drei Spiele innerhalb von sieben Tagen gespürt, erklärte der Trainer. Sie habe Bayreuth „vom Kopf und von den Beinen her“ zugesetzt, während Unterhaching diese Belastung nicht hatte. Sein Fazit fiel trotzdem versöhnlich aus. Gegen eine Mannschaft mit sehr hoher Qualität habe man gut mitgehalten und am Ende „enttäuschend und unglücklich verloren“.
Tabelle und Ausblick nach dem 0:2
Unterhaching etabliert sich mit dem Auswärtssieg weiter in der Spitzengruppe. Bayreuth fällt dagegen mit zehn Zählern aus zehn Partien auf Platz 14 zurück, wie der Verein mitteilt.
Die nächste Gelegenheit zur Wiedergutmachung folgt schnell. Am Freitag, 25. September, spielen die Gelb-Schwarzen um 19 Uhr beim SC Eltersdorf.












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