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Explosion bei Bohrarbeiten auf Kläranlagengelände in Hof
Zu einer Explosion kam es bei Bohrarbeiten auf dem Gelände des Abwasserverbandes in der Uferstraße in Hof.
Am 14. August, gegen 7:30 Uhr, bohrten Mitarbeiter auf dem Gelände der Hofer Kläranlage, als es zu einer Detonation in einem elf Meter tiefen Bohrloch kam.
Laut Polizeisprecher Patrick Scheibel bestand zu keinem Zeitpunkt Gefahr für Anwohner. Aus Sicherheitsgründen sperrten Polizeibeamte lediglich einen Teil des Radweges östlich des Areals. Weitere Absperrungen oder Evakuierungen waren nicht notwendig.
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Experten konnten Ursache nicht eindeutig klären
Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamtes untersuchten den Vorfall. Eine Gas- oder Stromleitung konnte als Ursache ausgeschlossen werden. Auch ein größerer Sprengkörper, wie etwa eine Fliegerbombe, sei unwahrscheinlich. Möglich sei, dass ein kleinerer alter Sprengkörper – etwa eine Handgranate – bei den Arbeiten zur Explosion gebracht wurde. Eindeutige Beweise dafür gibt es jedoch nicht.
Keine Verletzten oder Schäden
Verletzt wurde niemand. Auch Sachschäden entstanden nicht, abgesehen vom Schreck bei den Arbeitern vor Ort. Die Absperrung des Radwegs wurde mittlerweile aufgehoben.











Der Security-Dienst möchte sich aktuell nicht zum laufenden Verfahren äußern. Bild mit KI erstellt