Zuletzt aktualisiert am
Festmeile abgesagt: Oberfrankenstiftung legt Förderzahlen zum Festspieljubiläum offen
Nach der Absage der geplanten Festmeile zum Jubiläum „150 Jahre Bayreuther Festspiele“ hat die Oberfrankenstiftung ihre Förderstruktur für das Jubiläumsjahr konkretisiert. Ein Großteil der Mittel ist demnach nicht an das Projekt gebunden.
Die Oberfrankenstiftung nennt konkrete Zahlen und will so zur Versachlichung der Debatte beitragen.
Oberfrankenstiftung liefert Zahlen
Insgesamt unterstützt die Oberfrankenstiftung das Jubiläumsjahr mit 1,5 Millionen Euro. 1,02 Millionen Euro davon entfallen auf das städtische Programm in Bayreuth, zu dem auch die Festmeile gehört.
Für die ursprünglich geplante Festmeile waren im Förderantrag 70.000 Euro vorgesehen.
Außerdem sind 400.000 Euro für die Neuproduktion von „Rienzi“ bei den Bayreuther Festspielen sowie 80.000 Euro für das Richard-Wagner-Museum Teil der Gesamtsumme, die von der Oberfrankenstiftung kommt.
Festmeilen-Geld kann anderweitig verwendet werden
Die Summe von 70.000 Euro kann nach Angaben der Stiftung nun auf andere Projekte des Jubiläumsjahres umgewidmet werden.
Die Stiftung betonte, dass der weitaus größte Teil der Förderung – rund 93 Prozent – nicht an die Festmeile gebunden sei, sondern vielfältige Veranstaltungen des Jubiläumsjahres unterstütze.
Vorschlag für kleinere Alternative
Parallel zur Absage der Festmeile gibt es einen Vorschlag für eine kleinere Ersatzveranstaltung. Bodo Löppert – selbst als Veranstalter an der Festmeile beteiligt – hat Oberbürgermeister Andreas Zippel nach eigenen Angaben ein Konzept für einen eintägigen Ersatz am 25. Juli unterbreitet.
Löppert rechnet für die deutlich verkleinerte Variante der Festmeile mit Kosten in einer Größenordnung von rund 100.000 Euro.












Ciro Gentila in seinem neuen Laden. ©Katharina Müller-Sanke
Auf der B4 im Landkreis Coburg sind vier Menschen verletzt worden. © News5/Ferdinand Merzbach