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Feuerwehrkräfte aus Bayreuth helfen bei Waldbrand im Müritz-Nationalpark
Feuerwehrkräfte aus Bayreuth und der Region sind auf dem Weg nach Mecklenburg-Vorpommern. Für den mehrtägigen Einsatz im Müritz-Nationalpark bringen sie Spezialtechnik mit.
Ein Waldbrand im Müritz-Nationalpark ruft auch Feuerwehrkräfte aus Oberfranken auf den Plan. Am Donnerstagmorgen sind Einsatzkräfte aus der Region von der Feuerwehrwache Bayreuth aus nach Mecklenburg-Vorpommern aufgebrochen. Mit dabei: Spezialausrüstung für die Brandbekämpfung, aber auch Feldbetten und Verpflegung für die lange Anreise.
Hilfe aus Oberfranken
Ausgangspunkt war ein Hilfeersuchen aus Mecklenburg-Vorpommern, das den Regierungsbezirk Oberfranken am Mittwoch, den 15. Juli, erreichte. Für den Einsatz wurden 72 sogenannte Kreisregner aus Oberfranken bereitgestellt. Diese mobilen Sprinklersysteme verteilen Wasser über größere Flächen und sollen dabei helfen, die Ausbreitung des Waldbrandes einzudämmen.
Das Feuer im Müritz-Nationalpark hatte sich bis Mittwoch auf rund 200 Hektar Fläche ausgedehnt. Die Löscharbeiten werden durch die Munitionsbelastung des Geländes erschwert.
Feuerwehrwache Bayreuth als Sammelpunkt
Am Mittwochabend wurden die Einsatzmittel aus Oberfranken an der Feuerwehrwache Bayreuth zusammengeführt. Am frühen Donnerstagmorgen trafen außerdem weitere Kräfte aus Mittelfranken ein.
Bevor es losging, mussten die letzten Vorbereitungen abgeschlossen werden: Die Fahrzeuge wurden beladen, die Einsatzkräfte eingewiesen und die Ausrüstung für mehrere Tage zusammengestellt. Neben der persönlichen Schutzausrüstung gehören auch Feldbetten für die Unterbringung während des Einsatzes zur Ausstattung.
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35 Einsatzkräfte auf dem Weg nach Mecklenburg-Vorpommern
Gegen 6 Uhr setzte sich das bayerische Fähigkeitsmodul von Bayreuth aus in Richtung Norden in Bewegung. Insgesamt sind 35 Einsatzkräfte mit 15 Fahrzeugen aus Ober- und Mittelfranken beteiligt.
Mitgeführt werden rund 200 Kreisregner sowie das notwendige Schlauchmaterial. Der Einsatz ist zunächst für 72 Stunden bis Sonntag, 19. Juli, vorgesehen.
Zum oberfränkischen Kontingent gehören unter anderem die Feuerwehren Bayreuth, Seybothenreuth, Troschenreuth und Steinachtal. Geführt wird der Einsatz von Kreisbrandrat Matthias Rocca aus Mittelfranken.
FAQ: Der Waldbrand-Einsatz im Müritz-Nationalpark
Was machen die Feuerwehrkräfte aus Oberfranken dort?
Die Einsatzkräfte unterstützen die Waldbrandbekämpfung in Mecklenburg-Vorpommern. Sie bringen unter anderem spezielle Technik zur Flächenbewässerung mit, die dabei helfen soll, die weitere Ausbreitung des Feuers einzudämmen.
Was sind Kreisregner?
Kreisregner sind mobile Sprinklersysteme der Feuerwehr. Sie werden mit Wasser versorgt und verteilen dieses kreisförmig über größere Flächen. Dadurch können Bereiche befeuchtet und sogenannte Schutzbereiche gegen die Ausbreitung von Waldbränden geschaffen werden.
Warum ist der Einsatz im Müritz-Nationalpark besonders schwierig?
Das betroffene Gebiet ist mit Munition belastet. Dadurch können Feuerwehrleute nicht überall direkt am Brandherd arbeiten. Die Einsatzkräfte müssen bei den Löscharbeiten besonders vorsichtig vorgehen.
Welche Feuerwehren aus der Region sind beteiligt?
Aus Oberfranken beteiligen sich unter anderem die Feuerwehren Bayreuth, Seybothenreuth, Troschenreuth und Steinachtal. Insgesamt sind Kräfte aus Ober- und Mittelfranken beteiligt.
Wie lange bleiben die Feuerwehrleute im Einsatz?
Der Einsatz ist zunächst für 72 Stunden vorgesehen und soll bis Sonntag, 19. Juli, dauern.












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