Zuletzt aktualisiert am
Fischsterben in Regnitzlosau bleibt bislang ein Rätsel
In einem Regnitzlosauer Ortsteil sterben seit Dienstag rund 500 Tiere in zwei Teichen. Wie es dazu kam, ist aktuell unklar. Polizei und Wasserwirtschaftsamt untersuchen derzeit Wasserproben aus den Teichen sowie dem Zulauf.
Zwei Teichbesitzer im Regnitzlosauer Ortsteil Osseck beklagen laut Polizei seit Dienstag, den 15. September, ein Fischsterben. Die Teiche werden von einem Bachlauf unterhalb des „Stinkbühls“ gespeist. Ob die Ursache natürlicher Art ist oder ein Verursacher dahintersteckt, ist derzeit Teil der Ermittlungen.
Bislang sind rund 500 Tiere gestorben, darunter Forellen und Karpfen. Die Polizei Rehau ist gemeinsam mit dem Wasserwirtschaftsamt vor Ort, um das rätselhafte, plötzliche Fischsterben aufzuklären.
Wasserproben sollen Klarheit bringen
Die Beamten sammelten Proben aus den Teichen sowie vom Zulauf. Sie hoffen auf eine schnelle Antwort zur Ursache des Fischsterbens.
Ähnlich wie beim jüngsten Fischsterben in der Kieswäsch könnten natürliche Ursachen wie Sauerstoffmangel durch Blaualgen dahinterstecken. Ebenso möglich ist jedoch eine Verunreinigung des Wassers über den Zulauf. Die laufenden Proben sollen hier für Klarheit sorgen.
„Sollte eine nicht natürliche Ursache festgestellt werden, muss sich ein möglicher Verursacher wegen Gewässerverunreinigung strafrechtlich verantworten“, betont die Polizei. Bislang gebe es hierauf jedoch keine Hinweise.
FAQs
Wann und wo begann das Fischsterben?
Das Fischsterben begann am Dienstag, den 15. September, in zwei Teichen im Regnitzlosauer Ortsteil Osseck.
Wie viele Fische sind bereits gestorben?
Bislang sind rund 500 Tiere gestorben, darunter Forellen und Karpfen.
Ist die Ursache des Fischsterbens bekannt?
Nein, die Ursache ist derzeit noch unklar. Polizei und Wasserwirtschaftsamt untersuchen sowohl natürliche Gründe als auch eine mögliche Verunreinigung des Wassers.
Was passiert mit den entnommenen Wasserproben?
Beamte haben Proben aus den Teichen und vom Zulauf gesammelt. Die Analyse soll Aufschluss über die genaue Ursache des Fischsterbens geben.












Italienflair in der Fränkischen Schweiz: Das Schloss Fantaisie in Eckersdorf. Foto: Alexandra Baier
©Pixabay