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Friedrichsforum: Regulärer Probebetrieb lässt weiter auf sich warten
Obwohl im Friedrichsforum bereits seit Monaten Veranstaltungen stattfinden, ist das Haus noch immer nicht im regulären Probebetrieb. Grund sind unter anderem offene Brandschutzthemen und Restarbeiten. Wann der nächste Schritt erfolgen kann, ist derzeit offen.
Das Friedrichsforum wird zwar bereits für Konzerte, Tagungen und weitere Veranstaltungen genutzt. Von einem regelkonformen Probebetrieb kann derzeit aber noch keine Rede sein. Das machte Oberbürgermeister Andreas Zippel in der jüngsten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses deutlich.
Der Weg zum Regelbetrieb ist noch weit
„Ein Probebetrieb bedeutet, dass eine Veranstaltungsstätte sich ausprobieren kann“, sagte Andreas Zippel. „Das heißt, dass die Technik da ist, dass der Brandschutz da ist, dass man sich in die Prozesse einarbeiten kann und testen kann, wie sie mit den unterschiedlichen Veranstaltungsformaten funktionieren.“
Derzeit sei das Gebäude in Teilen aber weiterhin eine Baustelle und noch nicht alle technischen und sicherheitsrelevanten Voraussetzungen erfüllt. Erst wenn die noch offenen Brandschutzmängel beseitigt und sämtliche Nachweise vorlägen, könne das Friedrichsforum in einen offiziellen Probebetrieb starten. Und erst danach sei der Übergang in den Regelbetrieb möglich. Dass Baustelle und Veranstaltungen aktuell parallel laufen, bezeichnete der Oberbürgermeister als „starke Leistung“.
Brandschutznachweis steht weiter aus
Maximilian Loos vom Projektsteuerungsbüro Drees & Sommer berichtete, dass zwar weitere Fortschritte erzielt wurden. Der sogenannte Brandschutznachweis 2 könne jedoch weiterhin nicht vorgelegt werden.
Zwar sei die Brandmeldeanlage inzwischen erfolgreich aufgeschaltet worden. Weitere Mängel aus dem Prüfbericht des Brandschutzsachverständigen müssten allerdings noch abgearbeitet werden.
Oberbürgermeister Zippel erklärte, warum die Stadt keinen Zeitpunkt nennen kann, zu dem der Brandschutznachweis endgültig vorliegen wird: „Wir sind mit Hochdruck daran, die Mängel zu beseitigen und sämtliche Unterlagen beim Brandschutzbeauftragten einzureichen“, sagte er. Auf dessen Arbeit habe die Stadt aber keinen Einfluss. Einen Zeitraum zu nennen sei deshalb unmöglich.
Veranstaltungen laufen trotzdem weiter
Trotz der noch offenen Punkte bleibt das Friedrichsforum in Betrieb. Bereits jetzt finden regelmäßig Veranstaltungen statt.
Nach Angaben der Stadt liefern die bisherigen Veranstaltungen bereits wichtige Erkenntnisse für den späteren Regelbetrieb. Gleichzeitig zeigten sie aber auch, an welchen Stellen Abläufe oder Kapazitäten noch angepasst werden müssten.
Kosten bleiben unverändert
An der aktuellen Kostenprognose hat sich nichts geändert. Sie liegt weiterhin bei 114,8 Millionen Euro brutto.
Nach Angaben der Projektsteuerung schrumpft die finanzielle Reserve allerdings weiter. Durch zusätzliche Leistungen sowie Schlussrechnungen stehen derzeit noch rund 500.000 Euro als Puffer zur Verfügung.
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Vorhang beschädigt, Portaltür muss überarbeitet werden
Zu den noch offenen Punkten gehört zum Beispiel die historische Portaltür. Der dort eingebaute Türbeschlag erfüllt nach Angaben der Projektsteuerung nicht die Anforderungen an einen Fluchtweg. Für die denkmalgeschützte Tür werde deshalb derzeit nach einer technischen Lösung gesucht.
Während der Inbetriebnahme sei zudem der Hauptvorhang beschädigt worden. Die genaue Ursache ist laut Projektsteuerung noch Gegenstand der Klärung. Fest steht bislang lediglich, dass ein mechanischer Einfluss zu dem Schaden geführt hat. Nach Angaben der Stadt wurden bereits bauliche Maßnahmen eingeleitet, damit sich ein solcher Vorfall künftig nicht wiederholen kann. „Die Reparatur ist in Auftrag gegeben, das Zeitfenster ist festgelegt“, sagte Maximilian Loos.












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