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Landkreis Bamberg

Frontalzusammenstoß bei Frensdorf: 63-Jährige stirbt im Krankenhaus

Am Dienstagabend sind bei einem Unfall auf der Staatsstraße 2254 zwischen den Ortschaften Herrnsdorf und Frensdorf (Landkreis Bamberg) zwei Fahrzeuge frontal zusammengestoßen. Beide Fahrer der beiden Kleinwagen waren in ihren Fahrzeugen eingeklemmt, eine 63-Jährige starb später an den Unfallfolgen.

Ein schwerer Verkehrsunfall im Landkreis Bamberg endete am späten Dienstagnachmittag, den 5. August, tödlich.

Update vom 6. August, 8:30 Uhr:Frontalzusammenstoß auf der Landstraße

Den bisherigen Ermittlungen zufolge fuhr ein 58-jähriger mit seinem Toyota Yaris von Herrnsdorf kommend in Richtung Frensdorf, als eine 63-jährige Frau ihm in einem Hyundai Atos entgegenkam. Der Toyota-Fahrer geriet mit seinem Auto aus bislang ungeklärtem Grund so weit auf die Gegenfahrbahn, dass die entgegenkommende Frau den Frontalzusammenstoß nicht mehr verhindern konnte. Beide mussten von der Feuerwehr aus ihren Fahrzeugen befreit werden.

63-Jährige verstirbt im Krankenhaus

Der 58-Jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht, seine Unfallgegnerin brachte ein Krankenwagen unter laufenden Wiederbelebungsmaßnahmen in ein Krankenhaus. Sie starb in den folgenden Stunden im Krankenhaus an ihren Verletzungen, so die Polizei.

Straße etwa viereinhalb Stunden gesperrt

Zur Klärung des genauen Unfallhergangs hat die Polizei einen Sachverständigen hinzugezogen. Für die Unfallaufnahme und die Aufräumarbeiten war die Straße für etwa viereinhalb Stunden gesperrt. Die Feuerwehren aus den umliegenden Orten waren mit über 50 Einsatzkräften vor Ort.

Den Sachschaden gibt die Polizei mit 20.000 Euro an. Zeugenaussagen zum Unfallgeschehen sind unter der Nummer 0951/9129-310 möglich.

Artikel vom 5. August, 19:30 Uhr: Umfangreicher Rettungseinsatz nach Kollision

Kurz nach dem Unfall rückten die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zur Unfallstelle aus. Die Bergungsarbeiten gestalteten sich schwierig, da beide Fahrer in den Wracks ihrer Fahrzeuge festsaßen. Eine Person konnte bereits erfolgreich befreit und medizinisch versorgt werden, das meldet das Newsportal News5 zur Stunde. Für die zweite Person dauern die Bergungsarbeiten aktuell noch an.

Ein Rettungshubschrauber wurde ebenfalls zur Unfallstelle alarmiert, um eine schnelle medizinische Versorgung zu gewährleisten und die Verletzten gegebenenfalls in eine Spezialklinik zu fliegen.

Sperrung der Staatsstraße 2254 und weitere Ermittlungen

Die Staatsstraße 2254 ist im Bereich der Unfallstelle derzeit voll gesperrt. Die Polizei bittet darum, den Bereich weiträumig zu umfahren. Die Sperrung wird voraussichtlich noch mehrere Stunden andauern, solange die Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie die Unfallaufnahme andauern.

Die Unfallursache ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um zu klären, wie es zu dem tragischen Frontalzusammenstoß kommen konnte. Sobald weitere Informationen vorliegen, wird dieser Artikel aktualisiert.