Wetter

Frostige Polarpeitsche senkt Temperaturen deutlich: „Massive Kaltfront“ steuert auf Deutschland zu

In der aktuellen Wetterprognose wird es in Deutschland kalt: Eine Polarpeitsche könnte kommende Woche auf uns zukommen.

Kommende Woche soll es in Deutschland eisig kalt werden. Meteorologe Dominik Jung sieht eine Polarpeitsche in seiner Prognose. In dieser Woche dominieren Regenschauer und mit etwas Glück die Sonne das Wetter.

Hoch „Silvi“ lässt das Herbstwetter in der aktuellen Woche ruhig und entspannt: Nebel und Dunst werden immer wieder von Sonnenschein abgelöst, sagt Meteorologe Dominik Jung voraus. In Bayern soll es am Wochenende trocken bleiben.

Wettervorhersage für Deutschland

„Wir spielen täglich Nebel-Bingo“, sagt Wetterexperte Dominik Jung. Das heißt: „Mal löst sich der Nebel auf, mal bleibt er den ganzen Tag erhalten. Wo sich der Nebel genau auflösen kann oder wo es den ganzen Tag trüb bleibt, kann man aktuell noch nicht vorhersagen. Das ist wirklich tagesabhängig“, erklärt der Meteorologe.

Die aktuell Woche bleibt durchmischt: Sonne, Wolken, Regen und Nebel. Der Wetterochs berichtet für die fränkischen Regionen: Die Temperaturen schwanken zwischen sieben und 12 Grad. Nachts sinken sie auf plus drei bis minus drei Grad ab. „Für den Samstag wird eine kleine Abwechslung in Form einer schwachen Kaltfront erwartet“, erklärt Stefan Ochs. Diese bringe Wolkenfelder, etwas Regen und in höheren Lagen auch Schnee mit sich.

Kaltfront in Deutschland: Polarpeitsche des Winters

Am Sonntag (14. November 2021) wird es mit vier bis acht Grad schon deutlich kälter als in der Woche. Es ist der Beginn einer ersten Kältewelle in Deutschland: Der Montag startet mit null bis fünf Grad. Dominik Jung erklärt nach einem Modell des amerikanischen Wetterdienstes „NOAA“ sowie dem des europäischen Wetterdienstes, dass ein „massiver Kaltluftvorstoß“ bevorsteht: „Es könnte sogar die erste Polarpeitsche des kommenden Winters werden.“

Schnee soll nach den aktuellen Modellen keiner Fallen. Eine eindeutige Prognose könne aber noch nicht getroffen werden: Die Modelle rechnen mit polaren Luftmassen und sinkenden Temperaturen, allerdings ohne Niederschlag. „Der heftige Wintereinbruch mit viel Schnee wäre das eben noch nicht, da kaum etwas vom Himmel fallen würde“, sagt Dominik Jung.

Wintereinbruch in Deutschland?

„In den kommenden Tagen werden wir weiter beobachten, ob die Kaltluft auch tatsächlich auf Deutschland trifft oder ob es am Ende doch wieder nur ein Streifschuss werden wird“, erläutert der Meteorologe weiter.

Wann der erste Schnee nicht nur auf den Bergen fällt, müsse noch abgewartet werden.