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Gasaustritt nach Lkw-Unfall auf der A93
Ein beschädigter LPG-Tank und eine Ladung mit Lithiumbatterien sorgten am Mittwochmorgen für einen Großeinsatz auf der A93. Die Fahrtrichtung Weiden musste zeitweise komplett gesperrt werden.
Unfall zwischen Marktredwitz und Pechbrunn
Mehrere Polizeistreifen sowie die Feuerwehren aus Marktredwitz, Arzberg und Wölsau wurden am Morgen des 15. Juli 2026 auf die A93 alarmiert. Einsatzort war der Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Marktredwitz/Süd und Pechbrunn in Fahrtrichtung Weiden.
Nach Angaben von Verkehrsteilnehmern war ein Sattelzug gegen 7.10 Uhr nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Der Lastwagen prallte dabei massiv gegen die Leitplanke und riss außerdem eine Notrufsäule um. Weitere Fahrzeuge waren nach bisherigen Erkenntnissen nicht an dem Unfall beteiligt.
Verdacht auf Gefahrgut löst Großeinsatz aus
Zeugen meldeten der Polizei neben dem Unfall auch einen möglichen Gasaustritt. Zudem bestand zunächst die Sorge, dass gefährliche Stoffe transportiert werden könnten. Entsprechend umfangreich fiel der Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst aus.
Vor Ort bestätigte sich, dass Gas aus der Zugmaschine austrat. Ursache war jedoch ein Leck am Tank eines mit LPG betriebenen Lastwagens. Gleichzeitig stellten die Einsatzkräfte fest, dass die Ladung den Gefahrgutvorschriften unterliegt.
23 Tonnen Lithiumbatterien an Bord
Die Ladung des rund 40 Tonnen schweren Sattelzugs bestand aus Elektro-Bauteilen für die E-Automobilindustrie. Über die Transportfirma und die Ladepapiere wurde bekannt, dass sich auf der Ladefläche rund 23 Tonnen Lithiumbatterien befanden.
Da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass von der Ladung oder dem Gasaustritt eine Gefahr ausgeht, wurde die Fahrtrichtung Weiden vollständig gesperrt. Der Verkehr wurde an der Ausfahrt Marktredwitz/Süd von der Autobahn geleitet.
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Fahrer leicht verletzt, Ladung blieb unbeschädigt
Der 41-jährige Fahrer aus dem Raum Gera erlitt bei dem Unfall lediglich leichte Verletzungen. Er wurde vor Ort vom Rettungsdienst versorgt.
Nachdem die Feuerwehr hinsichtlich des Gasaustritts Entwarnung geben konnte und sich zeigte, dass die Lithiumbatterien unbeschädigt geblieben waren, begannen Spezialkräfte mit der Umladung der Fracht und der Bergung des Lastwagens.
Schaden von rund 100.000 Euro
Die Vollsperrung der A93 in südlicher Fahrtrichtung konnte gegen 10.15 Uhr aufgehoben werden. Um 11.45 Uhr war die Fahrbahn vollständig geräumt und wieder frei befahrbar.
Der entstandene Sachschaden wird auf rund 100.000 Euro geschätzt. Die genaue Ursache des Unfalls ist bislang noch unklar. Die Autobahnpolizei Hof hat hierzu Ermittlungen aufgenommen.
FAQ
Wann ereignete sich der Unfall?
Der Unfall passierte am 15. Juli 2026 gegen 7.10 Uhr auf der A93.
Was trat aus dem beschädigten Lkw aus?
Der Gasaustritt stammte aus einem leckgeschlagenen LPG-Tank der Zugmaschine.
Wie lange war die A93 gesperrt?
Die Vollsperrung wurde gegen 10.15 Uhr aufgehoben, um 11.45 Uhr war die Strecke wieder komplett frei.












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