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„Geh weida Wind“, aber mit Verstand: Eine Botschaft und ein Bikerlied
Die Motorradsaison hat gerade begonnen, und schon häufen sich die Unfallmeldungen. Man könnte ein Lied davon singen. Das hat der bayerische Mundart-Sänger SCHOPS getan und möchte eine Botschaft an Biker vermitteln.
Der Saisonstart ist da, und das Bayreuther Tagblatt musste bereits über mehrere Unfälle berichten. Einer davon endete in der vergangenen Woche tragisch: Ein 24-Jähriger aus dem Landkreis Kronach kam nach einem Unfall bei Hummeltal ums Leben.
Bei der Motorradsternfahrt feierte die Region in Kulmbach den Beginn der neuen Saison unter dem Motto „Ankommen statt Umkommen“. Die Freude am Fahren und die Gefahr liegen dabei nah beieinander.
Ein Akronym als Botschaft für mehr Sicherheit
Genau hier setzt Peter K. Schreiner an. Unter seinem Künstlernamen SCHOPS tritt der Musiker aus Neuötting als bayerischer Mundart-Sänger auf. Sein Akronym lautet „GadHamV“ und steht für „Gas an der Hand, aber mit Verstand“.
Wer sich das verinnerlicht, denkt im entscheidenden Moment vielleicht einen Tick klarer, hofft der Künstler:
„Sich GadHamV ins Gedächtnis einzuprägen und im Unterbewusstsein mitfahren zu lassen, schärft die Sinne eines jeden Bikers.“
Dabei geht es ihm nicht um Schuldzuweisungen oder Verbote. Der Sänger will erinnern, nicht belehren. „Ich versuche mit meinen Botschaften in erster Linie, Leben zu retten.“
„Geh weida Wind“: Bikersong mit Botschaft
Passend dazu hat Schreiner den Song „Geh weida Wind“ geschrieben. Das Lied beschreibt vor allem das Freiheitsgefühl auf dem Motorrad, enthält aber auch eine Botschaft:
„I woaß, ihr fühlts a olle so, doch denkts a bitte immer dro, a du host nur oa Lebn.“
Wenn die Motorradsaison in Bayern Fahrt aufnimmt, kommen viele auf ihre Kosten – Natur, Kurven, Freiheit. Damit das so bleibt, braucht es nicht immer neue Regeln. Manchmal reicht ein Song und ein einfacher Satz zur richtigen Zeit:
„Gas an der Hand, aber mit Verstand“ – denn dieses Leben hat man nur einmal.
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