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Heilung durch Humor und Musik – die KlinikClowns im Einsatz
Im oft traurigen Alltag von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen versuchen sie, Abwechslung und Freude durch Begegnungen für die kranken, aber auch die dort arbeitenden Menschen zu bringen. KlinikClowns leisten mit viel Humor einen wichtigen Beitrag.
Niemand möchte freiwillig in ein Krankenhaus. Schon gleich nicht in eine Pflegeeinrichtung oder ein Hospiz. Doch wem ein Aufenthalt dort nicht erspart bleibt, der ist wahrscheinlich froh um jede Abwechslung oder kleine Aufmunterung während der Zeit der Genesung. Vor allem Kinder freuen sich, wenn ihnen in traurigen Zeiten neben ihren Eltern lustige Gefährten die Zeit leichter machen. Auch bei uns am Klinikum Bayreuth gibt es diese wichtige Initiative der Klinik-Clowns bereits seit dem Jahr 2012.
Die KlinikClowns erreichen die Menschen auch im Klinikum Bayreuth
In ganz Bayern machen die KlinikClowns kranken und pflegebedürftigen Menschen ihr Leben mit regelmäßigen Besuchstagen in Kliniken und Seniorenheimen leichter – mit Humor, viel Einfühlungsvermögen und mit musikalischem Können. „Dr. Herzl“, „Rosa Socke“, „Gurki“, „Mizzi Mortadella“ und die 72 weiteren Clowns, die für den Verein KlinikClowns Bayern e.V. sind von Aschaffenburg bis Garmisch-Partenkirchen im Einsatz. Und eben auch in Bayreuth.
Seit 2012 bereits besuchen die KlinikClowns alle zwei Wochen die Kinderstationen des Klinikums Bayreuth und unterstützt durch ihren Einsatz dort am Krankenbett das Gesundwerden der kleinen Patientinnen und Patienten.
Kliniken, Pflegeheime, Hospize und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung in Bayern können bei den KlinikClowns Bayern e.V. regelmäßige Lachvisiten anfragen. Die professionellen Clowns-Duos kommen dabei in der Regel wöchentlich oder alle 14 Tage und gehen sensibel auf Patientinnen und Bewohnerinnen ein.
Da der Verein gemeinnützig arbeitet, finanzieren sich die Einsätze zu einem großen Teil über Spenden, sodass für Einrichtungen oft tragbare Kooperationsvereinbarungen möglich sind. Interessierte Institutionen können direkt über klinikclowns.de Kontakt mit der Geschäftsstelle aufnehmen.
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Die Idee der Klinik-Clowns
Der Ursprung der Klinik-Clowns liegt in den USA. Mitte der 1980er Jahre entwickelte der Zirkusartist. Im New York begann er, regelmäßig kranke Kinder im Krankenhaus zu besuchen.
Nach Europa kam das Konzept 1991. Zunächst am Wiener AKH, danach auch fanden auch in Deutschland die ersten Clownsvisiten statt, unter anderem in München. Dort gründete sich 1998 dann der Verein KlinikClowns Bayern e.V. zur Förderung der Therapie und Betreuung kranker Menschen.
Initiative Internationaler Tag der Musik am 21. Juni
Der „Tag der Musik“ findet seit 2009 jährlich am 21. Juni statt. Auch die Freiwilligen von KlinikClowns e. V. haben oft ein Instrument im Gepäck, eine Ukulele, Gitarre oder ein kleines Akkordeon und oft auch ein Liederbuch. Sie singen und musizieren für und mit den Menschen, die sie besuchen. Unter ihnen gibt es professionelle Sängerinnen, Instrumentalisten und Komponistinnen.
Ältere Menschen im Senioren- oder Pflegeheim erreichen die KlinikClowns mit Musik besonders gut. Oft stimmen diejenigen fröhlich und gekonnt in alte Schlager ein, die zuvor eher pessimistisch und teilnahmslos waren. Musik sei der Türöffner und mehr noch – sie öffnet Herzen und weckt Erinnerungen. Gerade an Demenz erkrankte Seniorinnen und Senioren lassen die Traurigkeit, die häufig ihren Alltag prägt, hinter sich, und der Nebel des Vergessens lichtet sich. Immer wieder seien die Clowns und die Mitarbeitenden in den Einrichtungen hocherstaunt, wie sicher ihnen altbekannte Melodien und Texte von den Lippen gehen und wie viel Freude, Selbstsicherheit und Mut es ihnen gibt.
Mira Neumeier beschreibt ihre Erlebnisse als KlinikClown in Pflegeheimen so:
„Mit Clownerie und Musik energetisieren wir den Raum. Wir bringen den Bewohnerinnen und Bewohnern mehr Lebensfreude und steigern nicht nur ihr Wohlbefinden, sondern auch ihre Kommunikations- und Erinnerungsfähigkeit. Gerade diejenigen, die vorher noch ganz in sich versunken waren, öffnen sich, erinnern sich an alte Liedtexte und singen mit.“
Wie finanzieren sich die Klinik Clowns Bayern e. V.?
KlinikClowns Bayern e.V. finanziert die Einsätze seiner Clowns in aktuell 125 verschiedenen Einrichtungen größtenteils durch Spenden. Ausführliche Infos gibt es unter www.klinikclowns.de.
Eine besondere Unterstützungsmöglichkeit, zum Anhören und Mitsingen des Song „Du und ich“ der KlinikClowns „Freulein Lilo Musi“ und „Dr. Pipo“, ist auch der Erwerb deren CD.
FAQ
Wann entstand die Idee der Klinik-Clowns?
Der Ursprung der Klinik-Clowns Mitte der 1980er Jahre in den USA.
Besuchen die Klinik Clowns auch Krankenhäuser in unserer Stadt?
Die KlinikClowns besuchen alle zwei Wochen die Kinderstationen des Klinikums Bayreuth.
Wie kann man die Arbeit des Vereins KlinikClowns e. V. unterstützen?
Der Verein finanziert sich in erster Linie durch Spenden, Informationen hierzu findet man unter www.klinikclowns.de












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