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Glutnest am Oschenberg: Drohne findet Brandherd
Zwei Passanten bemerkten am Dienstagabend Brandgeruch am Oschenberg und alarmierten die Feuerwehr. Die Suche nach der Glutquelle gestaltete sich schwierig, am Ende brachte eine Drohne mit Wärmebildkamera den entscheidenden Hinweis.
Fußgänger entdecken Brandgeruch am Oschenberg
Am Oschenberg kam es am Dienstagabend, den 4. August, zu einem Feuerwehreinsatz. Auslöser war ein Lagerfeuer, das zunächst niemand lokalisieren konnte. Zwei Passanten nahmen gegen 21:30 Uhr Brandgeruch wahr und alarmierten sofort die Feuerwehr über den Notruf.
Die Einsatzkräfte konnten vor Ort vereinzelte, leichte Rauchschwaden feststellen. Die genaue Brandstelle blieb jedoch zunächst verborgen. Dunkelheit und die Größe des Geländes erschwerten die Suche zusätzlich.
Wärmebildkamera vom Boden aus ohne Erfolg
Zunächst setzte die Feuerwehr auf eine klassische Suche vom Boden aus. Mit einer Wärmebildkamera durchkämmten die Kräfte über eine Stunde lang das Gelände am Oschenberg. Die Suche blieb zunächst erfolglos.
Angesichts der schwierigen Bedingungen entschied sich der Einsatzleiter für eine Suche aus der Luft. Er ließ eine Drohne mit Wärmebildkamera anfordern, um das Gebiet aus der Luft abzusuchen.
Drohne entdeckt Glutnest im Schrebergarten
„Tatsächlich konnte nach etwa zehn Minuten Flugzeit eine Wärmequelle in einem Schrebergarten identifiziert werden“, berichtet Feuerwehr-Pressesprecher Felix Lindner.
Bodenkräfte rückten daraufhin zur markierten Stelle vor. Dort fanden sie ein bereits abgebranntes, aber noch leicht glimmendes Lagerfeuer. Mit mehreren Eimern Wasser löschten die Einsatzkräfte die Glut vollständig. Anschließend übernahm eine Polizeistreife die Aufnahme des Sachverhalts.
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Feuerwehr warnt eindringlich vor offenem Feuer
Die anhaltende Trockenheit macht solche Einsätze besonders riskant. Pressesprecher Felix Lindner richtet daher einen dringenden Appell an die Bevölkerung:
„Wir bitten in diesem Zusammenhang inständig darum, in der aktuellen Trockenphase auf offenes Feuer in der Natur gänzlich zu verzichten.“
Auch achtlos weggeworfene Zigarettenstummel zählen laut Lindner zu den Risikofaktoren. Schon kleine Funken könnten in der derzeitigen Trockenphase großflächige Brände auslösen und erheblichen Schaden an Mensch und Natur verursachen.
Wer Brände oder Brandgeruch im Freien bemerkt, sollte laut Feuerwehr sofort handeln. Lindner rät dazu, umgehend den Notruf 112 zu wählen, eine möglichst genaue Ortsbeschreibung zu geben und die Einsatzkräfte anschließend vor Ort einzuweisen.
FAQ zum Feuerwehreinsatz am Oschenberg
Was löste den Feuerwehreinsatz am Oschenberg aus? Zwei Fußgänger bemerkten am 4. August gegen 21:30 Uhr Brandgeruch und alarmierten die Feuerwehr über den Notruf.
Warum gestaltete sich die Suche so schwierig? Dunkelheit und die Größe des Geländes erschwerten die Suche. Eine Wärmebildkamera vom Boden aus blieb über eine Stunde lang erfolglos.
Wie wurde das Glutnest schließlich gefunden? Eine Drohne mit Wärmebildkamera entdeckte nach rund zehn Minuten Flugzeit eine Wärmequelle in einem Schrebergarten am Oschenberg.
Was rät die Feuerwehr für die aktuelle Trockenphase? Die Feuerwehr bittet darum, in der Natur komplett auf offenes Feuer zu verzichten und auch keine Zigarettenstummel achtlos wegzuwerfen. Bei Brandgeruch oder Feuer im Freien sollte umgehend der Notruf 112 gewählt werden.












Blaulicht Symbolbild: Pixabay.
Symbolbild: Brennendes Auto ©Pixabay