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Großbrand in Forchheim: Feuerwehr rettet Wohnhaus
Ein Scheunenbrand hat sich am Dienstagabend im Forchheimer Ortsteil Serlbach ereignet. Eine Fachwerkscheune stand in Flammen und drohte auf das angrenzende Wohnhaus überzugreifen. Rund 100 Einsatzkräfte verhinderten Schlimmeres, obwohl die Löschwasserversorgung vor Ort an ihre Grenzen stieß.
Am späten Nachmittag des 1. September 2026 brach in Serlbach, einem kleinen Ortsteil östlich von Forchheim, ein größerer Brand aus. Gegen 16.59 Uhr ging bei der Feuerwehr die Alarmierung wegen eines Garagenbrands ein. In der Scheune, in die die Garage integriert war, breitete sich das Feuer jedoch rasant aus, berichtet Kreisbrandmeister Christian Sailer.
Die Feuerwehr Forchheim betonte, dass zu keinem Zeitpunkt Personen in Gefahr waren. Sowohl beim Eintreffen der Einsatzkräfte als auch im weiteren Verlauf konnten sich alle Anwohner rechtzeitig in Sicherheit bringen. Der Sachschaden am Gebäude dürfte dennoch erheblich sein.
Feuer greift auf Dachstuhl über und droht auf Wohnhaus überzugreifen
Innerhalb kurzer Zeit erfasste der Brand auch den Dachstuhl der Fachwerk-Scheune. Damit drohte die Gefahr, dass die Flammen auf das angebaute Wohngebäude übergreifen. Die Feuerwehr rückte deshalb mit einem Großaufgebot an.
Rund 100 Einsatzkräfte waren vor Ort, um den Scheunenbrand in Forchheim unter Kontrolle zu bringen. Trotz der schwierigen Ausgangslage gelang es den Rettungskräften, das Wohnhaus zu schützen. Niemand wurde verletzt.
Löschwasserversorgung als größte Herausforderung
Eine der größten Schwierigkeiten des Einsatzes war die Wasserversorgung. Sailer erklärte im Interview mit NEWS5, welche Hürden die Einsatzkräfte meistern mussten. Vor Ort standen zwar Hydranten zur Verfügung, zusätzlich jedoch nur ein Löschwasserbehälter mit begrenztem Volumen.
„Löschwasserversorgung hier, hier ist es so, dass wir Hydranten haben und einen weiteren Löschwasserbehälter, der nur begrenztes Volumen hat“, so Sailer gegenüber NEWS5.
Dieser Behälter war im Laufe des Einsatzes bereits aufgebraucht. Daraufhin musste die Feuerwehr eine lange Schlauchleitung zu einem nahegelegenen Weiher verlegen, die etwa einen Kilometer maß.
Dank dieser Maßnahme konnte die Löschwasserversorgung dennoch sichergestellt werden. Das Feuer griff letztlich nicht auf das Wohnhaus über und blieb auf den Dachstuhl der Scheune begrenzt.
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Brandursache noch unklar
Was den Scheunenbrand in Forchheim ausgelöst hat, ist bislang nicht geklärt. Der Kriminaldauerdienst hat mittlerweile die Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Nach ersten Schätzungen entstand ein Schaden von etwa 100.000 Euro.











Dr. Sabine Ebensperger (Standortinformation) ©IHK für Oberfranken
Symbolbild: Pixabay