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Freizeit

Grüner Höhenweg in Bayreuth nach einem Jahr wieder geöffnet

Da zu laufen ist wirklich schön! Nach rund einjähriger Bauzeit ist der Abschnitt II des Höhenwegs entlang der historischen Stadtmauer zwischen dem Zentralen Omnibusbahnhof (ZOH) und dem Mühltürlein fertig.

Ein historisches Stück Bayreuth wird wiederbelebt

Der Höhenweg soll künftig noch attraktiver sein als früher. Der historische Wert des Weges soll besonders herausgestellt werden. Ein historischer Brunnen wurde so wiederhergestellt, dass er für die Öffentlichkeit sichtbar und erlebbar ist. Laut Bernd Spindler, Leiter des Amtes für Städtebauförderung, gleicht dieser Brunnen demjenigen im nahe gelegenen Spitalhof, was die historische Verbindung der Orte unterstreicht.

Schon gelesen? Der Durchgang Spitalgasse bleibt vorerst noch gesperrt.

Alte Pflastersteine erhalten eine zweite Chance

Wert wurde auch auf Nachhaltigkeit gelegt. Statt neue Steine zu verwenden, wurde der Weg mit dem früheren Pflaster der Maximilianstraße neu verlegt. Das spart nicht nur Ressourcen, sondern bewahrt auch ein Stück der Stadtgeschichte. Zusätzlich zu den begrünten Flächen wurden fünf neue Sitzgelegenheiten: drei Bänke und zwei Sitzsteine geschaffen, die zum Ausruhen und Verweilen einladen.

Positive Effekte für das Stadtklima und die Aufenthaltsqualität

Oberbürgermeister Thomas Ebersberger betonte bei der Eröffnung die positiven Auswirkungen des Projekts: „Mit dem fertiggestellten Höhenweg hat die Stadt Bayreuth im Stadtzentrum einen Ort mit hoher Aufenthaltsqualität geschaffen.“

Die neu angelegten Grünflächen tragen zudem aktiv zur Verbesserung des Stadtklimas bei.

Die Gesamtkosten für das Projekt beliefen sich auf 363.000 Euro, von denen 60 Prozent durch die Städtebauförderung von Bund und Freistaat finanziert wurden. Zusätzlich gab es einen Zuschuss der Oberfrankenstiftung für die archäologischen Untersuchungen.