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Hoher Sachschaden nach Rangierunfall
Ein missglücktes Rangiermanöver hat in Kulmbach zu einem erheblichen Schaden geführt. Ein Lastwagenfahrer stieß beim Zurücksetzen gegen eine Ampelanlage und einen Laternenmast – und fuhr anschließend einfach weiter.
In der Kulmbacher Negeleinstraße kam es am Dienstagmorgen zu einem Verkehrsunfall, bei dem rund 40.000 Euro Schaden entstanden. Ein 57-jähriger rumänischer Lastwagenfahrer war zuvor auf der Reichelstraße stadtauswärts unterwegs und wollte nach links in die Negeleinstraße abbiegen.
Rangieren endet an Ampel und Laterne
Da der Fahrer mit seinem Lkw nicht wie geplant weiterkam, setzte er zurück. Beim Rangieren stieß er mit dem Heck seines Fahrzeugs gegen eine Ampelanlage und einen Laternenmast an der gegenüberliegenden Einmündung. Beide Einrichtungen wurden dabei erheblich beschädigt.
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Fahrer setzt Fahrt trotz Schaden fort
Trotz des verursachten Schadens fuhr der Mann anschließend einfach weiter. Eine alarmierte Polizeistreife konnte den Unfallverursacher schließlich auf einem nahen Firmengelände antreffen. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der Unfallflucht ermittelt.
Sicherheitsleistung angeordnet
Da der Fahrer keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, ordnete die Staatsanwaltschaft Bayreuth die Zahlung einer Sicherheitsleistung an. Nachdem der Mann diese entrichtet hatte, durfte er seine Fahrt fortsetzen.











Am Allersdorfer Kreisel wird der Verkehr wegen Bauarbeiten zwischen 9 und 15 Uhr per Ampel geregelt, und während dieser Zeit bleibt die Zufahrt aus Laineck gesperrt. OpenStreetMap © openstreetmap.org/copyright
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