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Holocaust-Gedenktag in Bayreuth: Konzert und Gedenkvortrag in der Zamirhalle
„Ohne Erinnerung keine Zukunft – ohne gelebtes Miteinander keine Verständigung“ – Mit Musik, Wortbeiträgen und einem Gedenkvortrag erinnert die Stadt Bayreuth am 1. Februar 2026 in der Zamirhalle an die Opfer des Holocaust.
Gedenkveranstaltung zum Internationalen Holocaust-Gedenktag
Anlässlich des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Holocaust findet am Sonntag, 1. Februar 2026, ab 16 Uhr eine öffentliche Gedenkveranstaltung in der Zamirhalle Bayreuth statt. Die Veranstaltung wird vom Zamirchor gemeinsam mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, AG Bayreuth-Oberfranken, organisiert. Schirmherr ist Oberbürgermeister Thomas Ebersberger. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.
Mit der Veranstaltung soll an die Verbrechen des Nationalsozialismus erinnert werden. Darüberhinaus gemahnt die Versammlung zu Verständigung, Versöhnung und Verantwortung
Musikalische Gestaltung durch den Zamirchor
Den musikalischen Rahmen des Gedenktags gestalten der Zamirchor Bayreuth und das Ensemble Zamirsternchen unter der Leitung von Barbara Baier. Als Solisten wirken Barbara Baier (Sopran), James Clark (Tenor) und Aureliano Zattoni (Klavier) mit.
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Das Programm
Der Ablauf der Gedenkveranstaltung gliedert sich wie folgt:
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Musikalische Eröffnung: „God be in my head“ (John Rutter) und „O crux ave“ (Rihards Dubra)
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Begrüßung durch den Schirmherrn, Oberbürgermeister Thomas Ebersberger
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Engelterzett aus dem Oratorium „Elias“ von Felix Mendelssohn Bartholdy
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Begrüßung durch die Deutsch-Israelische Gesellschaft
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Lied aus „Des Knaben Wunderhorn“: „Wo die schönen Trompeten blasen“ von Gustav Mahler
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Gedenkvortrag: „Richard Wagners Erlösungsantisemitismus“ von Dr. Sven Friedrich, Museums- und Archivdirektor des Richard-Wagner-Museums
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Mogen Owaus von Zikmund Schul
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Worte zum Gedenken durch den Zamirchor
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„Nachamu Ami“ aus dem Zyklus End of Days von Itzhak Tavior
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Musikalischer Abschluss: „Eli, Eli“ von David Zehavi
Zeichen für Erinnerung und Verständigung
Die Veranstaltung versteht sich als Teil der städtischen Erinnerungskultur und als bewusste Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus. Musik und Wortbeiträge sollen dazu beitragen, Erinnerung wachzuhalten und den Dialog über Verantwortung, Versöhnung und Menschlichkeit zu fördern.











©Harald Wich
Beim Überholvorgang geriet das Auto ins Schleudern, fuhr auf die Betonleitwand auf und kam dort zum Stillstand. © bt-Redaktion