Windkraft

Hubert Aiwanger im Landkreis Bayreuth zu Besuch: Über 300 Windkrafträder in Bayern geplant

Der Vize-Ministerpräsident Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber von den Freien Wählern stellten heute (25.10.2021) in Creußen im Kreis Bayreuth ihre Windenergiepläne vor.

Um den Ausbau der Windenergie ging es heute (25.10.2021) bei einem Besuch vom bayerischen Vize-Ministerpräsidenten und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und dem bayerischen Umweltminister Thorsten Glauber.

Die beiden stellten in Creußen im Landkreis Bayreuth ihre Pläne auf diesem Gebiet vor. Das berichtet die Frankenpost.

Über 300 neue Windkrafträder in Bayern

Der Wind dreht sich buchstäblich, ließ Aiwanger laut der Frankenpost heute verlauten. Damit meinte er die neuen Rahmenbedingungen, die durch eine neue Generation von Windrädern geschaffen werde. Die Leistungsfähigkeit von fünf Megawatt pro Rad könne „rechnerisch eine durchschnittliche bayerische Kommune mit Energie versorgen“ zitiert die Frankenpost Aiwanger. In Hollfeld demonstrierten AfD-Mitglieder gegen den Bau von Windrädern.

300 Standorte seien nach neuesten Untersuchungen für Windräder in Bayern als geeignet einzustufen. 100 davon lägen laut Aiwanger im Staats- und 200 im Privatwald – im Schnitt 1250 Meter von der nächsten Siedlung entfernt.

Creußen ein Beispiel für geringen Platzbedarf

Das Windrad „HANS“ in Creußen sei ein Beispiel dafür, dass für ein Windrad „gerade einmal“ ein halber Hektar an Platz benötigt werde. Es werden nach Aiwanger Aussage also keine massiven Schäden an den betroffenen Wäldern entstehen, sonder eher das Gegenteil: die Randbereiche erfahren eine „ökologische Aufwertung“, so zitiert ihn die Frankenpost. Es entstünden Rückzugsgebiete für Ameisen, Eidechsen oder Blindschleichen und andere Tiere.

Auch Umweltminister Thorsten Glauber hätte sich für die Pläne ausgesprochen: „Es gibt keine Energiewende ohne erneuerbare Energien.“ Man müsse dem Klimaschutz Vorrang gewähren, ohne dabei den den Natur- und Artenschutz zu vernachlässigen.