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Jugendliche muss mit Rettungshubschrauber am Klausenlift gerettet werden
Ein eigentlich gewöhnlicher Skinachmittag am Klausenlift in Mehlmeisel nahm am Dienstagnachmittag eine unerwartete Wendung. Was als kleiner Fahrfehler im Schlepplift begann, endete in einem großangelegten Rettungseinsatz inklusive Hubschrauberlandung auf der Piste.
Sturz im steilen Gelände: Wenn die Kraft nachlässt
Gegen Nachmittag war eine 13-jährige Skifahrerin aus der Oberpfalz am beliebten Skihang im Fichtelgebirge unterwegs. Beim Nutzen des Schlepplifts unterlief ihr jedoch ein entscheidender Fehler: Anstatt den Bügel hinter ihren Körper zu klemmen und sich vom Bügel ziehen zu lassen, hielt sie diesen fälschlicherweise mit den Händen vor ihrem Körper fest.
Was auf flacheren Teilstücken eventuell noch gut ging, wurde im steilen Gelände zum Verhängnis. Die Kraft reichte schlussendlich nicht mehr aus, um den Zug des Lifts zu halten. Die Frau verlor den Halt, flog aus der Spur und stürzte schwer zu Boden. Offenbar gelang es ihr nicht sich dabei abzurollen und wieder aufzustehen. Stattdesssen zog sie sich Verletzungen am Rücken und am Knie zu.
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Großaufgebot der Rettungskräfte in Mehlmeisel
Da Rückenverletzungen im Wintersport immer mit höchster Vorsicht behandelt werden, alarmierten die Helfer vor Ort umgehend die Rettungskette. Kurze Zeit später landete ein Rettungshubschrauber direkt am Klausenlift, um einen Notarzt zur schnellen Erstversorgung an die Unfallstelle zu bringen.
Trotz des spektakulären Anblicks des Hubschraubers gab es vorsichtige Entwarnung: Die Skifahrerin wurde als leicht verletzt eingestuft. Für den weiteren Transport ins Klinikum Weiden entschied man sich schließlich gegen den Luftweg und brachte die Frau bodengebunden mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus.
Polizei bestätigt: Kein Fremdverschulden
Beamte der Polizeiinspektion Bayreuth-Land waren ebenfalls vor Ort, um den Hergang des Unfalls genau unter die Lupe zu nehmen. Das Ergebnis der Ermittlungen ist eindeutig: Ein Fremdverschulden konnte ausgeschlossen werden. Es handelte sich um ein alleinbeteiligtes Unfallgeschehen aufgrund der falschen Handhabung des Liftbügels.
Der Betrieb am Klausenlift konnte nach dem Einsatz zügig wieder aufgenommen werden. Der Vorfall zeigt jedoch einmal mehr, dass auch kleine Unaufmerksamkeiten am Lift im steilen Gelände schnell für großes Aufsehen und einen massiven Einsatz sorgen können.











Westlich der Königsallee verläuft die geplante Verbindung über einen bestehenden, öffentlich gewidmeten Feld- und Waldweg im Landschaftsschutzgebiet mit bis zu acht Prozent Steigung, während östlich der Königsallee kein ausgewiesener Weg existiert, die Trasse über private Wiesenflächen führt und Steigungen von bis zu neun Prozent aufweist. © OpenStreetMap | openstreetmap.org/copyright
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