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Bürgeridee umgesetzt: Kostenlose Werbeflächen in der Maxstraße
Aus einer Anregung aus der Bürgerversammlung ist Realität geworden: Am Roten Häuschen am Marktplatz gibt es jetzt einen kostenlosen Infoscreen für Vereine und ehrenamtliche Initiativen. Auch an drei Bücherschränken können künftig kostenlos Flyer ausgelegt werden.
Vereine und ehrenamtliche Initiativen können in Bayreuth kostenlos auf Veranstaltungen und Angebote aufmerksam machen. Dafür gibt es einen neuen Infoscreen am Marktplatz und Flyerkästen an drei Bücherschränken. Die Idee stammt aus der Bürgerversammlung 2024.
Infoscreen zeigt Veranstaltungen und Plakate
Der Bildschirm hat zwei Bereiche: Auf der linken Seite laufen die Tagesveranstaltungen des städtischen Veranstaltungsportals „Stadt, Land, Leben“ in Dauerschleife. Rechts werden digitale Plakate angezeigt.
Die Werbemöglichkeit richtet sich vor allem an Vereine und Initiativen, die über wenig oder kein Budget für Außenwerbung verfügen. Ein Anspruch darauf, dass ein eingereichtes Plakat tatsächlich gezeigt wird, besteht laut Stadt zwar nicht. Die Beiträge sollen aber möglichst zeitnah und passend eingebunden werden. Ein digitales Plakat wird dabei mindestens einen Tag lang angezeigt.
Die Stadt will mit dem Angebot vor allem das ehrenamtliche und nichtkommerzielle Engagement in Bayreuth sichtbarer machen. Gleichzeitig sollen Bürger und Besucher auf einen Blick sehen können, welche Veranstaltungen in der Stadt angeboten werden.
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Flyer-Kästen an drei Bücherschränken
Auch für gedruckte Informationen gibt es inzwischen neue Möglichkeiten. An den Bücherschränken am Luitpoldplatz, am Tekirdağplatz und am Rudolstädter Platz wurden Flyerkästen aufgehängt.
Dort können Vereine, Initiativen und Veranstalter kostenlos Flyer zu ihren Projekten, Angeboten und Veranstaltungen auslegen. Die Kästen sind für verschiedene Formate geeignet. Die Flyer bleiben laut Stadt bis zum Ende der jeweiligen Veranstaltung liegen und werden anschließend ausgetauscht.
Wer Flyer auslegen lassen möchte, kann diese auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten in die dafür vorgesehene Box am Eingang des Kulturamts in der Wahnfriedstraße 1 legen. Die Verteilung übernimmt das Kulturamt.
Weitere Standorte denkbar
Der Infoscreen am Roten Häuschen soll zunächst als Vorbild für weitere Standorte dienen. Die Stadt kann sich nach eigenen Angaben vorstellen, ähnliche Informationsmöglichkeiten beispielsweise in Museen, der Tourist-Information oder im Rathaus einzurichten.
Die Idee für die kostenlosen Werbeflächen geht auf einen Antrag von Umweltinitiativen bei einer Bürgerversammlung im November 2024 zurück. Der Stadtrat unterstützte die Einführung anschließend.
Artikel aus dem Juni 2025: Vorschlag aus der Bürgerversammlung nimmt Form an
Die Lösung der Stadtverwaltung für den Bürger-Wunsch stellte Wirtschaftsreferentin Eva Bär in der Kulturausschusssitzung am 23. Juni vor: Sowohl eine digitale Anzeige als auch analoge Flyer-Kästen will die Stadt in einer Testphase an mehreren Standorten installieren. Die städtische Veranstaltungsplattform „Stadt, Land, Leben“ soll einen Outdoor-Flatscreen mit Informationen versorgen. „Voraussetzung dafür ist natürlich, dass Interessierte ihre Informationen in das Portal einpflegen“, so Bär. „Um Poster zu präsentieren, ist das eine gute Lösung, da sie dann nicht mehr extra gedruckt werden müssen“, betonte Eva Bär. Das komme auch Vereinen mit wenig Budget entgegen.
Die Anschaffungskosten für diesen Outdoor-Bildschirm liegen bei etwa 7.000 Euro. Die laufenden Kosten betragen voraussichtlich etwa 30 Euro pro Monat.
Flyer-Kästen an Bücherschränken
Zusätzlich zur digitalen Anzeige gibt es auch die analoge Variante: An drei zentrale Bücherschränke am Luitpoldplatz, Tekirdağplatz und Rudolstadtplatz sollen wetterfeste Flyer-Kästen kommen, damit Kulturschaffende und Vereine dort ihre Programme auslegen können.
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Nächste Schritte
Die Kosten für die Pilotphase liegen laut Kulturamt bei insgesamt 20.000 Euro, die aus Fördermitteln gedeckt werden sollen. Sie setzen sich aus den Anschaffungskosten für den Outdoor-Screen und der Programmierung zusammen. Dazu soll eine Software die Daten aus dem Portal „Stadt – Land – Leben“ automatisch anhand einer Playlist auswählen und einheitlich gestaltet auf dem Display ausspielen. Die laufenden Betriebskosten von etwa 360 Euro pro Jahr will das Kulturamt aus seinem Haushalt finanzieren. „Nach dem Pilotprojekt wollen wir weitere Standorte überprüfen, zum Beispiel im Rathaus oder im Friedrichsforum“, so Eva Bär.
Der Kulturausschuss unterstützt die Pläne. Der Stadtrat wird sich am Mittwoch mit der Vorlage beschäftigen und über die Umsetzung entscheiden.












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