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Illegale Böllerimporte nehmen zu – Bundespolizei warnt vor Risiken
Bei Grenzkontrollen in Schirnding entdeckte die Bundespolizei am Wochenende zahlreiche illegale Böller aus Tschechien. Die Beamten warnen vor schweren Verletzungen und strengen Strafen nach dem Sprengstoffgesetz.
Mehrere Aufgriffe innerhalb kurzer Zeit
Im Zuge der wiedereingeführten Grenzkontrollen am ehemaligen Übergang Schirnding stoppten Beamte gleich mehrere Personen mit verbotener Pyrotechnik. Zwischen Samstag und Sonntag wurden bei Reisenden aus Polen, Rumänien, Deutschland und den Niederlanden verschiedene Böller sichergestellt, darunter falsch gekennzeichnete F2-Böller sowie F4-Böller der Marke „DUM BUM“, die ohne die erforderliche Genehmigung eingeführt wurden.
Über 700 Böller entdeckt
Den größten Fund machten die Fahnder bei zwei niederländischen Reisenden, die mehr als 700 illegale Böller mit einer Nettosprengmasse von über sieben Kilogramm im Fahrzeug versteckt hatten. In allen Fällen leitete die Bundespolizei Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz ein.
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Hohe Strafen und Kosten drohen
Für unerlaubte Pyrotechnik sieht das Gesetz Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren oder Geldstrafen vor. Zudem müssen die Beschuldigten die Kosten für die Vernichtung der sichergestellten Böller tragen, was schnell hohe Summen erreichen kann.
Bundespolizei warnt vor erheblicher Gefahr
Die Bundespolizeiinspektion Selb betont, dass illegale Böller nicht nur strafbar, sondern äußerst gefährlich sind. Diese Pyrotechnik entspricht oft nicht den deutschen Sicherheitsstandards, brennt unkontrolliert ab und kann schwere Verletzungen verursachen. Die Beamten raten dringend von der Einfuhr und Nutzung solcher Böller ab.











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